Nicht nur im Alltag, gerade vor entscheidenden Situationen wie zum Beispiel einem Vorstellungsgespräch sollte man der Pflege seiner Hände viel Aufmerksamkeit widmen. Bei der täglichen Körperpflege muss auch entsprechend viel Zeit für die Nagel- und Handpflege eingeplant werden.
Das A & O der richtigen Handpflege
Unsere Hände brauchen viel mehr Fett, als sie im Allgemeinen bekommen – und das vor allem nach jedem Waschen. Eine hochwertige Handcreme bietet Schutz vor dem Austrocknen und zieht sehr schnell ein. Das bedeutet optimaler Schutz. Wer richtig viel gegen seine trockenen Hände tun möchte, lässt am besten über Nacht eine reichhaltige Creme einwirken. Auch eine Handmaske, die man dick aufträgt und mit dünnen Bauwollhandschuhen darüber einwirken lässt, wirkt Wunder.
Häufiges Waschen entzieht der Haut Feuchtigkeit, sodass sie immer öfter eingecremt werden muss. Seife kann aggressiv wirken und die Haut zusätzlich austrocknen. Abhilfe schafft ein Peeling. Hierfür mischt man Meersalz mit etwas Olivenöl und massiert es sanft ein. So werden nicht nur abgestorbene Hautschüppchen entfernt, auch die Durchblutung wird zusätzlich angeregt. Das Resultat: babyzarte Haut.
Handpflegebäder sorgen für Entspannung und pflegen gleichzeitig. Für ein einfaches Handpflegebad wird eine kleine Schüssel mit warmem Wasser und Pflanzenöl etwa im Verhältnis 50:50 gemischt. Wer möchte, kann ein paar Tropfen Duftöl hinzugeben. Nach dem Bad die Hände trocknen und eincremen.
Das gibt es zu beachten
Zu einer guten Handpflege gehört auch die richtige Nagelpflege. Die Nägel sollten mehrmals wöchentlich mit einem Nagelbalsam eingerieben werden. Das macht sie geschmeidig und verhindert das Einreissen der Nagelhaut. Durch ein Handbad in Seifenlauge wird die Nagelhaut weich und kann gut entfernt werden.
Brüchige, schnell splitternde Fingernägel sollten nur mit einer Sandblattfeile gefeilt werden, denn die ist sehr schonend. Nägel sollten nicht mit einer Schere, sondern mit einer speziellen Nagelzange gekürzt und anschliessend in Form gebracht werden. Mit der Schere geschnittene Nägel splittern schneller.
Schön lackierte Nägel sehen toll aus, vor allem dann, wenn man im Sommer leuchtende Farben verwendet. Wer häufig farbintensive Lacke aufträgt, sollte vorher einen farblosen Unterlack verwenden, damit sich die Nägel nicht verfärben. Danach die Farbschicht auftragen und zum Schluss noch transparenten Überlack auftragen. Für sehr weiche Nägel eignet sich übrigens Nagelhärter, der vor dem Lackieren auf die Spitzen gestrichen wird.
Quelle: women30plus.at



