Ölbäder dienen vor allem der Pflege bei angegriffener und gestresster Haut. Das warme Wasser führt zu einer Öffnung der Hautporen, welche die Feuchtigkeit aus den Ölen aufnehmen. Der Ölfilm, der sich auf der Haut absetzt, schliesst diese Feuchtigkeit ein und bewirkt eine Linderung bei Symptomen wie trockener Haut oder Juckreiz.
Bei Allergien und Neurodermitis können Ölbäder eine gute Ergänzung zu anderen Behandlungsmethoden sein. Aber auch zur hochwertigen Hautpflege werden Badeöle oft genommen, vor allem im Wellnessbereich. Für ein Bad zu Hause reicht schon das handelsübliche Babyöl aus. Allerdings gibt es auch viel hochwertigere Badeöle wie etwa Mandel-, Weizenbaum- oder Pfirsichkernöl, wobei es nicht immer direkt das preislich teuerste sein muss. Ebenso lassen sich ätherische Öle hinzufügen.
Wahl des Öls beeinflusst Wirkung
Bei einem Ölbad unterscheidet man zwischen einem Emulsionsölbad und einem Spreitölbad. Letzteres wirkt sehr fettend und bleibt als feiner Film auf der Haut haften, reinigt aber wenig. Das Emulsionsölbad hingegen hat eine grössere reinigende Wirkung, fettet dafür aber weniger.
Von der Auswahl des Öls hängt es ab, welche Wirkung nach dem Ölbad eintritt. In allen Fällen wirkt das Öl jedoch pflegend auf die Haut. Verwendet man zusätzlich noch ätherische Öle, kann auch die Psyche von einem Ölbad profitieren. So kann ein Bad mit Öl auch sehr entspannend sein.
Ein Ölbad wirkt jedoch nicht nur reinigend, sondern kann auch bei der Behandlung von Hautkrankheiten wie Schuppenflechte (Psoriasis), Neurodermitis oder Altersjuckreiz (Pruritus sensilis) hilfreich sein. Dabei sollte man sich vor der Anwendung zur Sicherheit mit seinem Arzt beraten, um abzuklären, welches Öl für welche Beschwerden am besten geeignet ist.
Quelle: paradisi.de



