Online seit 9.01.2012 14:46
Quelle: 1815.ch / stz
Entspannungsmassage
Zum Abbau von Stress
Als Entspannungsmassage wird eine Massage bezeichnet, die nicht aus medizinischen Gründen durchgeführt wird, sondern ausschliesslich der Entspannung dient. Dabei soll vor allem Stress abgebaut werden.

Ziel und Zweck einer Entspannungsmassage ist, wie der Name schon sagt, die Entspannung. Sie dient vor allem zum Abbau von Stress auf geistiger und körperlicher Ebene und zur Steigerung des Wohlbefindens.

Bei einer Entspannungsmassage, die man auch Anti-Stress-Massage nennt, werden gleichmässig langsame und rhythmische Bewegungen vorgenommen, mit dessen hilfe sich Geist, Körper und Seele wieder erholen können.

Eine uralte Tradition

Die Entspannungsmassagen stammen ursprünglich aus dem fernen Osten und haben dort eine uralte Tradition. Im Laufe der Zeit setzte sich die Entspannungsmassage auch in Europa durch.

Ob man eine Entspannungsmassage zu den medizinischen Massagen rechnen soll, ist umstritten. Von ihrer Funktion her unterscheidet sich eine Entspannungsmassage jedoch klar von einer medizinischen Massage und kann nicht deren Effekte erzeugen. Allerdings wurden Entspannungsmassagen in der Vergangenheit schon häufig für die Behandlung von Bewegungsstörungen genutzt. Ausserdem kann eine Entspannungsmassage durchaus vorbeugend wirken, denn auch bei dieser Massageform wird die Durchblutung angeregt sowie Muskelverhärtungen und -verkrampfungen, die Schmerzen verursachen, aufgelockert. Zudem kommt es auch zu einer positiven Auswirkung auf das vegetative Nervensystem, da die Massage die Ausschüttung von Anti-Stress-Hormonen anregt. Angenehme Folge davon sind körperliches Wohlbefinden und psychische Ausgeglichenheit. So kann eine Entspannungsmassage Körper, Geist und Seele miteinander in Harmonie bringen.

Ruhige und warme Atmosphäre

Entspannungsmassagen werden vor allem im Wellness-Bereich oder von Kurbetrieben durchgeführt. Für die Anwendung einer Entspannungsmassage ist auch eine ruhige und warme Atmosphäre des Massageraums von Bedeutung. Entspannungsmassagen können sowohl als Ganzkörpermassage oder auch als Teilmassage zur Anwendung kommen. Zudem können unterschiedliche Massagetechniken eingesetzt werden. So kann der Masseur ein reines Streichen der Muskeln vornehmen. Dabei ertastet er die Verspannungen und Verhärtungen der Muskeln. Anschliessend knetet er mit Händen und Fingern die Muskeln, um auf diese Weise die Verspannungen zu lösen. Verspannungsknoten im tieferen Muskelgewebe löst der Masseur durch kräftiges Reiben von Daumen und Fingern auf den Muskeln. Zuletzt klopft der Masseur die Muskeln leicht ab, um sie auf diese Weise zu lockern. Ausserdem wird dadurch das Nervensystem angeregt.

Eine Entspannungsmassage kann zwischen 20 und 90 Minuten dauern. Die Massage kann auch mit anderen Anwendungen, wie zum Beispiel Bädern oder Saunagängen, verbunden werden.

Für den Hausgebrauch

Eine Entspannungsmassage kann auch zu Hause gut durchgeführt werden. Dabei sollte man auf die Anwendung eines hochwertigen Massageöls achten. Ausserdem bieten Massagebetriebe und Erwachsenenschulen Massagekurs für den Hausgebrauch an, in denen die richtigen Griffe erlernt werden können.

 

Quelle: paradisi.de

 

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