Die als Streichmassage angewandete Ganzkörpermassage zum Entschlacken dient darüber hinaus natürlich auch der Entspannung. Die Entschlackungsmassage kann aber auch nur an bestimmten Teilen des Körpers – zum Beispiel am Gesicht – eingesetzt werden.
Schlacke im Körer
Eine Entschlackungsmassage zielt auf einen ganz bestimmten Effekt im menschlichen Organismus ab: Durch zahlreiche Faktoren sammeln sich über einen kürzeren oder auch längeren Zeitraum sogenannte Schlacken im Körper an. Diese werden sowohl über die Nahrung, Umweltgifte oder auch Medikamente im Körper aufgenommen und besonders im Bindegewebe und in den Lymphdrüsen angesammelt. Auch nach Operationen können sich unerwünschte Schlacken im Körper ansammeln, die ebenfalls mit einer Entschlackungsmassage zum Abklingen gebracht werden können.
Eine der möglichen Auswirkungen von zu vielen Schlacken, sprich Giftstoffen, im Körper kann sein, dass sich verschiedene Erkrankungen zeigen oder sich auch eine erhöhte Ödemanfälligkeit (Wassereinlagerung) bemerkbar macht.
Abfluss der angestauten Schlacken öffnen
Entschlackungsmassagen können einerseits im Rahmen einer Diät angewendet werden und andererseits bei bestehenden Schwierigkeiten mit Wasseransammlungen oder auch Cellulite. In der Anwendung werden durch spezielle streichende Handbewegungen die angesammelten Lymphdrüsen sanft stimuliert und öffnen damit den Abfluss der angestauten Schlacken.
In der Regel dauert eine Entschlackungsmassage 30 bis 60 Minuten und wird entweder in einem Wellnessinstitut oder auch in einem Kurz- bzw. Saunabetrieb angeboten. Bürstenmassagen, Bewegung im Alltag und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützen die Entschlackung zusätzlich.
Zusätzlicher Effekt
Eine Entschlackungsmassage kann beispielsweise mit einem Birkenöl oder auch verschiedenen Produkten aus Meersalz und Algen durchgeführt werden, die als zusätzlichen Effekt die Entschlackung nochmals anregen.
Ganz besonders beliebt und sehr häufig angewendet wird auch die Entschlackungsmassage mit Honig. Dieser soll bei vielen Arten von Schlackstoffen und Krankheiten wirken und dabei nicht nur deutlich sichtbar die potenziellen Gifte aus dem Körper holen. Durch seine entgiftende und entzündungshemmende Wirkung, die dem Honig nachgesagt wird, sollen auch Rheuma-Patienten grossen Nutzen von der Entschlackungsmassage haben können.
Anwendung zu Hause
Eine Entschlackungsmassage kann man auch selbst durchführen. Da besonders Frauen von Gewebewasseransammlungen und anderen Schlacken betroffen sind, empfiehlt es sich, zuhause regelmässig eine Massage an den Beinen durchzuführen. Gerade in den Beinen stauen sich die Giftstoffe und erzeugen ein Schweregefühl oder auch Schmerzen in den Beinen.
Beginnen sollte man eine Entschlackungsmassage stets am linken Fuss, also der Herzseite. Dann arbeitet man sich langsam mit streichenden Handbewegungen bis zur Hüfte vor. Anschliessend wird der Vorgang am rechten Bein wiederholt. Sportliche Aktivitäten und der Besuch einer Sauna stellen hier wertvolle Massnahmen dar. Bei einer regelmässigen Anwendung kann man meist innerhalb weniger Wochen mit einer Entschlackungsmassage spürbare Erfolge erzielen.
Quellen: wellnesstipps.net / portal-der-schoenheit.de



