Dazu müssen die Angewohnheiten analysiert werden. Am besten notiert man diese auf einer Liste und ordnet sie nach schlechten Angewohnheiten und solchen, mit denen man leben kann. Das heisst: eine Selbstanalyse ist erforderlich.
Schritt für Schritt
Sind die schlechten Angewohnheiten getrennt von den «normalen» Angewohnheiten, sollte man einen Plan machen, in welchem Zeitraum ein Loswerden dieser Unarten machbar ist. Auf keinen Fall sollten alle schlechten Angewohnheiten auf einmal beseitigt werden wollen. Das ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Der Satz «Morgen wird alles anders» ist nachgewiesener Massen der erste Stolperstein.
Alles kann und sollte man nicht sofort ändern wollen. Es besteht auch die Gefahr, dass man sich selbst in ein schlechtes Licht setzt, wodurch man sich wiederum schon von Beginn an schlecht fühlt.
Wann und in welcher Situation
Nachdem feststeht, welche schlechten Angewohnheiten man in welcher Reihenfolge loswerden will, sollte man sich bewusst werden, wann und wie häufig diese Angewohnheiten auftreten. Hilfreich ist auch zu ergründen, wann die Angewohnheit das erste Mal aufgetreten ist und in welcher Situation.
Weiter geht es mit der Betrachtung, ob die Angewohnheit einem selbst schaden kann und was man gegen diese schlechte Angewohnheit tun kann. Man kann eine schlechte Angewohnheit beispielsweise mit etwas Mühe auch in eine gute Angewohnheit umwandeln. Wenn man etwa immer mehr Geld ausgibt, als man eigentlich hat, kann man mit eisernem Willen das Geld in ein Sparschwein tun, anstatt es auszugeben. Über längere Zeit ist es dann möglich, sich mit dem gesparten Geld sogar zu belohnen. Hat man einmal eine solche Erfahrung gemacht, fällt es zukünftig leichter, das unnütze Geldausgeben wegzulassen oder zumindest einzuschränken.
Es heisst also, Alternativen zu finden, die schlechte Angewohnheiten umkehren.
Quelle: fitgesundschoen.de



