Fernsehen | "Tatort"-Jahr 2018 mit Schweizer Experiment

"Tatort" 2018: Schweizer Experiment und Abschiede

Für eine spektatuläre Premiere im Einsatz: Stefan Gubser und Delia Mayer spielen 2018 im ersten "Tatort", der komplett ohne Schnitt produziert wurde. (SRF)
1/1

Für eine spektatuläre Premiere im Einsatz: Stefan Gubser und Delia Mayer spielen 2018 im ersten "Tatort", der komplett ohne Schnitt produziert wurde. (SRF)
Foto: Keystone

Quelle: SDA 0

Was steht im neuen Jahr beim "Tatort" an? Allem voran trumpft die Schweiz mit einem ganz besonderen Experiment auf: Der ersten Folge der Krimi-Reihe ganz ohne Schnitt.

Ein komplett am Stück gedrehter Echtzeit-"Tatort", das ist eine Premiere. Nicht nur für das Schweizer Team, sondern überhaupt für die Krimi-Reihe. Der Film mit dem Arbeitstitel "Alte Männer sterben nicht" wurde von dem Basler Regisseur Dani Levy ("Alles auf Zucker!") inszeniert. Er drehte 2012 bereits die Fasnachtsepisode "Schmutziger Donnerstag".

In der Folge geht um einen Mord während eines Benefizkonzerts im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL). Viermal wurde der Stoff mit Stefan Gubser und Delia Mayer alias Kriminalkommissare Reto Flückiger Liz Ritschard gedreht - zweimal auf Hochdeutsch, zweimal auf Schweizerdeutsch. Die Arbeitsweise erinnert an den 2015 gefeierten 140-Minuten-Berlin-Film "Victoria" von Sebastian Schipper.

Am Neujahrstag startet das neue "Tatort"-Jahr mit einem Saarbrücker Fall: "Mord Ex Machina". Es ist der vorletzte Krimi des Saarländischen Rundfunks mit Devid Striesow alias Stellbrink. Der letzte Fall kommt dann 2019. Beim Ludwigshafen-"Tatort" hört am 7. Januar nach 21 Jahren der Schauspieler Andreas Hoppe auf - er war Kommissar Mario Kopper an der Seite der dienstältesten "Tatort"-Kommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts). Der letzte "Tatort" mit Kopper trägt seinen Namen.

2018 gibt es noch weitere Abgänge. So steigt etwa Alwara Höfels als Ermittlerin Henni Sieland aus. Im Krimi "Déjà-vu" am 28. Januar ist sie aber noch zu sehen. Ein letzter - sechster - Krimi mit ihr an der Seite von Karin Hanczewski und Martin Brambach soll dann im Mai gezeigt werden. In Köln verschwindet Assistent Tobias Reisser, den Patrick Abozen spielte. Er war als Nachfolger der langjährigen, Anfang 2014 dann im Krimi getöteten Assistentin Franziska (Tessa Mittelstaedt) angelegt. Im nächsten Kölner "Tatort" mit dem Titel "Bausünden" (21. Januar) ist Abozen aber nochmal dabei.

Artikel

Kommentare

Noch kein Kommentar

Kommentar

schreiben

Loggen Sie sich ein, um Kommentare schreiben zu können.

zum Login

Artikel

Empfehlungen

Heute im WB

Wettbewerb

1815.ch | 1815.ch verlost 5 x 2 Tickets für das Spiel FC Sitten gegen FC Basel. [...]

Walliser Bote

Abo "Digital" zum Vorzugspreis

Digitaler Lesegenuss - täglich ab 5.00 Uhr

| Nur für kurze Zeit: Abo "Digital" während 4 WOCHEN zum Vorzugspreis von CHF 9.90. [...]

Anmeldung - WB Newsletter

Walliser Bote - Newsletter

1815Club Banner

In der aktuellen RZ

Oberwalliser Baby-Galerie

David BregamoLorena GitzLias Nater
zur Baby-Galerie

Aktuell auf 1815.tv

Der Geigenbauer

zum Video
Rotten Verlag News

Ventil | der Walliser Blog

So ein Pech

1815.ch | Ein Italiener hat im vergangenen Jahr erfahren, dass er drei Milliarden Lire geerbt hat. Vom [...]

Walliser Bote - Newsletter

Sitemap

Impressum

MENGIS GRUPPE

Pomonastrasse 12
3930 Visp
Tel. +41 (0)27 948 30 30
Fax. +41 (0)27 948 30 31