Transport | Uber geht auf Distanz zu Startentwickler

Klage könnte Roboterwagen-Star den Job bei Uber kosten

Uber-Startentwickler Anthony Levandowski wird beschuldigt, bei seinem früheren Arbeitgeber Waymo vertrauliche Daten heruntergeladen zu haben. In einem laufenden Prozess macht nun auch Uber Druck auf Levandowski. (Archiv)
1/1

Uber-Startentwickler Anthony Levandowski wird beschuldigt, bei seinem früheren Arbeitgeber Waymo vertrauliche Daten heruntergeladen zu haben. In einem laufenden Prozess macht nun auch Uber Druck auf Levandowski. (Archiv)
Foto: Keystone

Quelle: SDA 0

Anthony Levandowski ist einer der angesehensten Entwickler von Technik für Roboterwagen. Doch nachdem die Google-Schwester Waymo ihm Technologiediebstahl vorwarf, steht auch sein aktueller Arbeitgeber Uber nicht mehr zu ihm.

Uber geht im Streit um Roboterwagen-Technologie mit der Google-Schwesterfirma Waymo auf Abstand zum Starentwickler Anthony Levandowski, dessen Verpflichtung dem Fahrdienst-Vermittler den Ärger erst eingebrockt hatte. Er könne gefeuert werden, drohten ihm Uber-Anwälte in einem Brief.

Waymo erklärte in einer Klage gegen Uber, Levandowski habe vor seinem Abgang beim Internet-Konzern in grossem Stil vertrauliche Informationen heruntergeladen, und wirft der Firma deswegen den Einsatz gestohlener Technologie vor.

Uber forderte Levandowski nun auf, ausdrücklich zu bestätigen, dass er keine Dokumente mitgenommen habe oder sie unverzüglich herauszurücken. Wenn er weiterhin die Zusammenarbeit verweigere, könne er entlassen werden, hiess es in dem in Gerichtsunterlagen veröffentlichten Brief. Levandowski macht von dem Recht Gebrauch, nicht auszusagen, wenn man sich damit selbst belasten könnte.

In dem Streit geht es vor allem um die Laser-Radare, mit denen selbstfahrende Autos ihre Umgebung abtasten. Levandowski war ein früher Vorreiter der Technologie bei den Google-Roboterwagen. Nach seinem Abgang beim Internet-Konzern gründete er im vergangenen Jahr die auf selbstfahrende Lastwagen spezialisierte Firma Otto. Uber kaufte das Unternehmen für 680 Millionen Dollar und machte Levandowski zum Chef seines Roboterwagen-Programms.

Uber bestreitet, dass die Firma fremdes Wissen verwendet oder auch nur im Haus gehabt habe. Der zuständige kalifornische Richter fand die Vorwürfe von Waymo aber so begründet, dass er in einem für Zivilverfahren äusserst ungewöhnlichen Schritt Staatsanwälte für Ermittlungen wegen des Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen einschaltete.

Artikel

Kommentare

Noch kein Kommentar

Kommentar

schreiben

Loggen Sie sich ein, um Kommentare schreiben zu können.

zum Login

Artikel

Empfehlungen

Heute im WB

Walliser Bote - Newsletter

In der aktuellen RZ

Oberwalliser Baby-Galerie

Hadi NuhiLilly-Rose TscherrigErceg Mike
zur Baby-Galerie

1815.märt - Jetzt inserieren

Hier können Sie Ihre Inserate direkt, günstig und flexibel im Walliser Bote und der Rhone Zeitung aufgeben.

Schicken Sie uns Ihr Video oder Foto

Leserreporter

Aktuell auf 1815.tv

Dorfserie Saas-Almagell

Dorfserie Saas-Almagell

zum Video

Ventil | der Walliser Blog

Abgesang an den Sommer

1815.ch | Ich weiss ja nicht, ob ihr Open-Air-Gänger seid, liebe Blogger, ich jedenfalls bin gewöhnlich ein [...]

Rotten Verlag News
1815Club Banner

Sitemap

Impressum