Listicle zum Weltbuchtag | Was man über Autoren nicht zu wissen braucht

Zum Welttag des Buches: Unnützes Wissen über Autoren

Dieser Brunnen im Garten von Ernest Hemingways früherem Haus in Key West wurde aus einem Pissoir gemacht. Der Autor klaute es aus seiner Lieblingsbar mit der Begründung, er habe schon soviel Geld da reingepisst, dass es ihm mittlerweile rechtmässig gehöre.(Hemingway Home & Museum)
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Dieser Brunnen im Garten von Ernest Hemingways früherem Haus in Key West wurde aus einem Pissoir gemacht. Der Autor klaute es aus seiner Lieblingsbar mit der Begründung, er habe schon soviel Geld da reingepisst, dass es ihm mittlerweile rechtmässig gehöre.(Hemingway Home & Museum)
Foto: hemingway home & museum

Quelle: SDA 0

Am Sonntag ist Welttag des Buches. Aus diesem Anlass hier eine Liste mit kuriosen und mithin unnützen Fakten über Autoren.

- Hemingway klaute in seiner Lieblingsbar "Sloppy Joe's" in Key West ein Pissoir und nahm es mit nach Hause. Seine Begründung: Er habe schon so viel Geld in dieses Urinal gepisst, dass es ihm mittlerweile gehöre. Hemingway machte aus dem Stück einen Brunnen, der heute noch im Garten des Ernest Hemingway Home and Museum bewundert wird.

- Oscar Wilde führte einen Hummer an der Leine Gassi.

- John Ronald Reuel Tolkien ("Der Herr der Ringe") pflegte als Axt-schwingender Wikinger verkleidet die Nachbarn zu erschrecken.

- Der Märchenerzähler Hans Christian Andersen hatte zahlreiche Phobien. So trug er beispielsweise immer einen Strick bei sich, um sich im Notfall aus einem brennenden Zimmer abseilen zu können.

- Der Autor und Staatsmann Francis Bacon wollte bereits mehr als 100 Jahre vor der Erfindung des Kühlschranks herausfinden, ob gekühltes Fleisch länger haltbar ist als ungekühltes. Bei dem Versuch, ein totes Huhn mit Schnee auszustopfen, zog er sich eine schwere Lungenentzündung zu, an der er schliesslich starb.

Kinderbuchautoren, die gar nicht brav waren

- Roald Dahl, der Autor des Kinderbuchklassikers "Charlie und die Schokoladenfabrik" war als Schüler eine Zeitlang Testesser für einen Schokoladenhersteller. Später wandelte er sich angeblich zum James Bond: Nach einer Kriegsverletzung wurde er vom britischen Secret Service nach Amerika geschickt. Dort schlief er im Dienste seiner Majestät nach eigenen Angaben "mit allen an der Ost- und Westküste, die mehr als 50'000 Dollar im Jahr verdienten".

- Shel Silverstein, ein anderer Verfasser von Kinderbuchklassikern, schrieb und zeichnete auch für den "Playboy".

- Ein ähnliches "Doppeltalent" war der österreichische Autor Felix Salten. Seine beiden Hauptwerke waren der Kinderbuchklassiker "Bambi" und der Erotikroman "Josefine Mutzenbacher".

- Der "Lolita"-Autor Vladimir Nabokow war ein leidenschaftlicher Schmetterlingsforscher. Er soll zu Hause ein Kabinett gehabt haben mit Schmetterlingsgenitalien. Das hat allerdings keinerlei sexuelle Komponente: Anhand der Genitalien lassen sich die Arten der Schmetterlinge am besten unterscheiden.

Seltsame Nebenerwerbszweige von Autoren

- Der "Da Vinci Code"-Bestsellerautor Dan Brown war nach dem Studium in den 90er Jahren zunächst ein Pop-Sänger. Sein zweites Album war sein letztes. Es hiess "Angels & Demons", gleich wie sein zweiter Roman (dt. Titel "Illuminati")

- Der "Millennium"-Bestsellerautor Stieg Larsson trainierte 1977 ein Jahr lang in Eritrea Guerilla-Kämpferinnen.

Der Welttag des Buchs wird in der Schweiz seit 2004 mit Aktionen und Veranstaltungen begangen. Seit 2013 gibt es keine gesamtschweizerisch koordinierten Aktionen mehr, einzelne Buchhandlungen und Bibliotheken begehen ihn aber immer noch.

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