Rad | Etappen-Jäger Gaviria siegt erneut im Sprint

Vierter Etappensieg am Giro für Fernando Gaviria

Wieder gab es am Giro d
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Wieder gab es am Giro d'Italia kein Vorbeikommen an Fernando Gaviria (Mitte)
Foto: Keystone

Vierter Etappensieg am Giro d
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Vierter Etappensieg am Giro d'Italia: Der Kolumbianer Fernando Gaviria ist im Sprint eine Macht
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Quelle: SDA 0

Und wieder schlägt Fernando Gaviria zu: Der Kolumbianer gewinnt auch die 13. Etappe in Tortona im Massensprint und feiert damit bereits seinen vierten Tagessieg am diesjährigen Giro d'Italia.

Wie schon tags zuvor in Reggio Emilia und in den Etappen 3 und 5 fand die Konkurrenz auch im knapp 30'000 Einwohner zählenden Zielort im Piemont kein Vorbeikommen am 22 Jahre jungen Südamerikaner. Gaviria, 2015 und 2016 Weltmeister im Omnium auf der Bahn, musste auf der Zielgeraden von weit hinten die Lücke suchen und verwies am Ende den Iren Sam Bennett und Jasper Stuyven aus Belgien auf die Plätze 2 und 3.

Nach seinem vierten Etappensieg ist dem Profi der belgischen Equipe Quick-Step bei seiner ersten Teilnahme an einer dreiwöchigen Rundfahrt das Trikot des besten Punktefahrers kaum mehr zu nehmen. Zuletzt war es dem britischen Sprint-König Mark Cavendish 2013 gelungen, mindestens vier Giro-Etappensiege im selben Jahr einzufahren.

Der "Montagna Pantani" wartet

Zum Ende der zweiten Giro-Woche rücken die Favoriten auf den Gesamtsieg wieder in den Mittelpunkt. Angeführt vom Kolumbianer Nairo Quintana dürfte die Konkurrenz in der 14. Etappe vom Samstag dem niederländischen Leader Tom Dumoulin auf den Zahn fühlen. Der 11,8 km lange Schlussanstieg nach Oropa unweit der Schweizer Grenze bietet mit teils steilen Rampen eine optimale Gelegenheit dazu.

An diesem Berg hat der mittlerweile verstorbene Marco Pantani vor 18 Jahren eine seiner grössten Sternstunden erlebt. Der italienische Kult-Fahrer mit dem Übernamen Pirat startete am 30. Mai 1999 nach einem Defekt zu Beginn des Anstiegs eine legendäre Aufholjagd und erreichte das Ziel auf 1142 Meter über Meer noch als Sieger. Nur knapp eine Woche später wurde Pantani als Träger der Maglia rosa wegen eines zu hohen Hämatokritwertes nicht mehr zum Start der zweitletzten Etappe zugelassen.

Geraint Thomas steigt aus

Bei der 100. Ausgabe des Giros gar nicht erst zur 13. Etappe angetreten ist der Brite Geraint Thomas. Der Captain des Sky Teams, der im Gesamtklassement an 15. Position klassiert war, verkündete am Freitagmorgen seinen Ausstieg aus dem Jubiläums-Giro. Grund dafür waren die immer stärker werdenden Knieschmerzen, die von einem am vergangenen Sonntag von einem Polizeimotorrad verschuldeten Massensturz herrühren.

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