Solidarität | Nationale Sammelkampagne zugunsten der Schweizer Bergbevölkerung

75 Jahre Schweizer Berghilfe

Der Suonen- und Sudelpark in Unterbäch: Eines von vielen Projekten, das von der Schweizer Berghilfe unterstützt wurde.
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Der Suonen- und Sudelpark in Unterbäch: Eines von vielen Projekten, das von der Schweizer Berghilfe unterstützt wurde.
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch 0

Seit 1943 setzt sich die Schweizer Berghilfe für die Förderung zukunftsgerichteter Projekte und den Erhalt von Arbeitsplätzen im Berggebiet ein. Das Wallis ist einer der Kantone, die am meisten von der Solidarität zwischen Stadt und Berg profitiert haben, wie an der heutigen Pressekonferenz in Zürich untermauert wurde.

Mit 31.2 Millionen Franken an Zuwendungen und Spenden an die Schweizer Berghilfe im Jahr 2017 haben die Schweizerinnen und Schweizer bewiesen, dass ihnen die Bergbevölkerung am Herzen liegt. Die Berghilfe unterstützte im Jahr 2017 mit 21.4 Millionen Franken 490 Projekte aus den Bereichen Landwirtschaft, Tourismus, Wald und Holz, Bildung, Energie, Gewerbe, Gesundheit sowie Nothilfe. Im Wallis profitierten 23 Projekte mit einer Gesamtsumme von 1,4 Millionen Franken. Einzig Jura (32 Projekte für 1,6 Millionen), Graubünden (60 Projekte für 1,6 Millionen), St. Gallen (47 Projekte für 1,8 Millionen), Luzern (47 Projekte für 1,9 Millionen) sowie Bern (142 für 6,3 Millionen Franken) erhielten mehr Zuwendungen.

«Das wirtschaftliche Umfeld im Schweizer Berggebiet wird immer rauer. Um nicht abwandern zu müssen, steht die Bergbevölkerung vor grossen Herausforderungen», sagt Geschäftsführerin Regula Straub. Ein wirtschaftlich intaktes Umfeld sei zentral für die Bergbevölkerung und wirke der Abwanderung direkt entgegen. Deshalb ruft die Schweizer Berghilfe in ihrer nationalen Sammelkampagne vom 5. bis 18. Februar 2018 dazu auf, die Menschen im Berggebiet auch in Zukunft zu unterstützen.

Im Wettbewerb der Schweizerischen Post um die Gestaltung der Sonderbriefmarke anlässlich des 75-Jahr-Jubiläums der Schweizer Berghilfe hat sich die junge Comic-Künstlerin und Illustratorin aus Brig-Glis, Barbara Seiler, durchgesetzt. Ihr Brückensujet visualisiert das Thema Solidarität zwischen dem Berggebiet und der urbanen Schweiz. Urs Schwaller, Verwaltungsratspräsident der Schweizerischen Post, sagte im Rahmen der heutigen Briefmarkenenthüllung in Zürich: «Briefmarken symbolisieren immer auch ein Stück Schweiz und sind somit – gleich wie die Berghilfe – identitätsstiftend.»

Seit ihrer Gründung im Jahr 1943 hat die Schweizer Berghilfe über 25’000 zukunftsgerichtete Projekte mit rund 700 Millionen Franken unterstützt. 1943 riefen verschiedene Schweizer Hilfswerke erstmals unter dem Begriff «Berg-Hilfe» zur Spendensammlung auf. Das Leitmotiv «Hilfe zur Selbsthilfe» aus dieser Gründungszeit hält sich bis heute. 1953 wurde die Schweizer Berghilfe als Verein eingetragen. Seit 1978 erledigen ehrenamtliche Expertinnen und Experten die sorgfältige Prüfung der Projekte vor Ort und garantieren damit einen wirksamen Einsatz der Spendengelder. 2005 schliesslich wurden die Aktivitäten in die Stiftung Schweizer Berghilfe überführt.

Mehr zum Thema und was Barbara Seiler zu der von ihr gestalteten Sonderbriefmarke sagt im WB vom 2. Februar 2018.

mk

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