Olympia | Positive Auswirkungen für die Region

Berggemeinden unterstützen Olympia-Kandidatur

In Stimmung. Das NOB will die Olympiade 2026 im Wallis.
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In Stimmung. Das NOB will die Olympiade 2026 im Wallis.
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch 0

Das Netzwerk der Oberwalliser Berggemeinden (NOB) setzt sich für eine Olympia-Kandidatur ein. Die Netzwerkmitglieder sind überzeugt, dass ein Projekt dieser Grössenordnung wirtschaftlich und gesellschaftlich einen Schub mit vielen positiven Auswirkungen auf die Region auslösen wird.

Die Olympischen Winterspiele 2018 haben im Wallis emotionale Spuren hinterlassen. Die glänzenden Medaillen mit den persönlichen Geschichten von Ramon Zenhäusern & Co. beflügeln die Pläne für Sion 2026. „Die sportlichen Erfolge führen uns die eigentliche Idee der olympischen Spiele vor Augen“, sagt NOB-Vorsitzende Christine Clausen. „Es würde dem Wallis und der Schweiz guttun, die Bühne für solch grosse Emotionen bereitzustellen“.

Das NOB hat an seiner Konferenz im Februar ohne Gegenstimme beschlossen, die Olympia-Kandidatur zu unterstützen. Staatsrat Frédéric Favre präsentierte das dezentrale Konzept von Sion 2026 und stellte sich den Fragen der Gemeindevertreter. „Das Konzept setzt auf bestehende Infrastrukturen und zeigt auf, wie wir auf bodenständige Art und Weise zu den Wurzeln der olympischen Spiele zurückfinden können“, so Clausen. „Wir können im Wallis nachhaltige Spiele in einem demokratischen Land austragen und ein klares Bekenntnis für den Sport ablegen. Das ist wichtig.“ Viele Zeichen sprechen dafür, dass für die Austragung 2026 eine klassische Wintersportdestination berücksichtigt werden soll. „Deshalb müssen wir diese Chance packen und die Niederlagen für die Vergabe der Spiele 2002 und 2006 vergessen machen.“

Starker Impuls für den Tourismus

„Der Tourismus ist für viele unserer Berggemeinden eine wichtige Lebensader. Olympische Winterspiele verleihen dem Tourismus erfahrungsgemäss einen Schub; vor, während und nach den Spielen“, so Clausen. Bereits während der Vorbereitung werde die Volkswirtschaft positiv beeinflusst. 60 Millionen Franken sollen in den Ausbau von bestehenden Infrastrukturen investiert werden, über die Hälfte davon sind für die Langlauf-Anlagen und das Sport- und Ferienressort im Goms eingeplant. „Diese Investitionen werden nicht nur für Olympia getätigt, sondern sind Investitionen in die Zukunft einer ganzen Region“, gibt Clausen zu verstehen. Selbst Gemeinden, die nicht direkt als Austragungsort fungieren, würden von der Entwicklung profitieren können. Neben der direkten Wertschöpfung ergeben sich durch die immense Ausstrahlungskraft zudem indirekte Effekte: Olympische Winterspiele gelten als viertgrösste Veranstaltung der Welt, über deren Gastgeberland tausende Journalisten auch abseits der Pisten und Wettkampfstätten berichten. Sion 2026 wäre ein Schaufenster für das Wallis mit vier Milliarden Zuschauer.

Enthusiasmus für ein nationales Projekt

Das NOB betont den nationalen Charakter des Projekts, an dem sechs Kantone beteiligt sind. Dessen ausdrückliche Bekenntnis zur Nachhaltigkeit und die Ausrichtung auf die lokalen Voraussetzungen sprechen klar für die Unterstützung einer Olympia-Kandidatur. Innerhalb des NOB ist man sich auch bewusst, dass diese Spiele einen verbindenden Aspekt haben können. „Ein gemeinsam durchgeführter Grossanlass wäre wertvoll für unseren Kanton und würde die beiden Sprachregionen verbinden. Es kann ein grosses schönes Fest werden, wo sich das Wallis der Welt zeigt“, sagt Clausen über den Traum von Winterspielen im Herzen der Alpen.

pd/noa

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