Infrastruktur | Bodenkauf in der Mühleye zugestimmt

Burgerschaft Visp informiert über rege Bautätigkeit

Der Burgerrat (von links): Tobias Wirthner, Nicole Hanselmann Wyer, Burgermeister Georges Schmid, Erna Lengacher und Vizeburgermeister Sacha Hildbrand.
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Der Burgerrat (von links): Tobias Wirthner, Nicole Hanselmann Wyer, Burgermeister Georges Schmid, Erna Lengacher und Vizeburgermeister Sacha Hildbrand.
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch 0

Gut 70 Burger sind an der Burgerversammlung der Burgerschaft Visp am Montagabend über die Bautätigkeit der laufenden und abgeschlossenen Projekt informiert worden. Die Burgerversammlung stimmt einem ergänzenden Bodenkauf in der Mühleye zu. Der Voranschlag 2018 und der Finanzplan 2018-2022 wurden genehmigt.

Für die zweckmässige Bewirtschaftung des Schutzwaldes südlich von Eyholz hat die Burgerschaft Visp ein weiteres Teilstück der Forsttrasse im Eyholzerwald realisiert. Im Rahmen des von der Burgerversammlung gesprochenen Kredites von 630‘000 Franken, und rechtzeitig für die diesjährige Waldbegehung, wurden die Arbeiten abgeschlossen und das Bauwerk an die Burgerschaft Visp übergeben. An der Burgerversammlung wurde über den Bau und den Abschluss des Werkes umfassend orientiert.

Fünf Gehminuten vom Bahnhof Visp entfernt hat die Burgerschaft auf ihrem Boden zudem einen gebührenpflichtigen Parkplatz zu günstigen Konditionen in Betrieb genommen. An der Burgerversammlung wurde über die ersten Erfahrungen seit Mitte Oktober orientiert. 120 Parkplätze sowie 20 Garagenboxen stehen der Bevölkerung in den kommenden Jahren zur Verfügung, bis der entsprechende Quartierplan eine Überbauung zulässt, und der Boden im Baurecht zur Verfügung gestellt werden kann.

Umbau altes Spittel im Plan

Nachdem die Burgerversammlung dem Kauf und Umbau des historischen Gebäudes aus dem Jahre 1584 zugestimmt hatte, wurden nach Erteilung der Baubewilligung die Umbauarbeiten aufgenommen und sollten im Frühjahr 2018 abgeschlossen werden. Vizeburgermeister Sacha Hildbrand erläuterte an der Versammlung die einzelnen Arbeiten. Mit Investitionen von 1‘250‘000 Franken erhält die Burgerschaft Visp wieder ein eigenes Verwaltungsgebäude und die Jugendarbeitsstelle (JAST) entsprechende Räumlichkeiten für ihre Bedürfnisse

Waldpräsident Tobias Wirthner konnte über die ersten Schritte zur Umsetzung einer Kastanienselve im Gebiet Eyholz orientieren. Die Burgerschaft Visp hat als Initiantin das Projekt vor Jahren lanciert. Für dessen Umsetzung wurde 2015 zusammen mit der Gemeinde Visp und dem Verein Eyholz Kultur eine Stiftung gegründet. Stiftungsratsmitglied Tobias Wirthner wies die Teilnehmer der Burgerversammlung darauf hin, dass am 4. Dezember eine «Chestinu-Zunft» gegründet wird.

Angebot erleichtere Einburgerung rege genutzt

Burgerrätin Erna Lengacher stellte die neuen Burger vor, die von der Möglichkeit Gebrauch machten, sich über ihre Mutter oder Gattin erleichtert einburgern zu lassen. Sie wies zudem auch auf die Möglichkeit hin, dass sich Frauen, die vor dem 1. Januar 1988 geheiratet und ihr Burgerrecht von Visp verloren haben, dieses wiederum mittels Gesuch zurück erlangen können. Dabei geht das vom Ehegatten erworbene Burgerrecht nicht verloren.

Als Ergänzung zu einer im vergangen Jahr erworbenen Baulandparzelle nördlich des Bahngeleises in der Mühleye stimmte die Burgerversammlung dem Antrag des Burgerrates zu, eine Nachbarparzelle im Umfang von 947m2 vom Kanton Wallis für 236‘750 Franken zu erwerben. Gemäss Ausführungen von Burgermeister Georges Schmid wird dieser zusätzliche Boden zusammengelegt und danach als Baurecht im Umfang von 4122m2 angeboten. Die Parzelle befindet sich in der sogenannten gemischten Zone, in welcher nebst Gewerbebauten auch ergänzend Wohnungen möglich sind.

Budget und Finanzplanung vorgestellt und genehmigt

Das Budget 2018 sieht nach Berücksichtigung der Abschreibungen einen Aufwand von 1‘538‘195 Franken und einen Ertrag von 1'460‘650 Franken einen Aufwandüberschuss von 77‘545 Franken vor. Dies ergibt einen Cash Flow von 231‘690 Franken. Bereits beschlossene und neu geplante Investitionen im Umfang von 1‘370‘000 Franken ermöglichen der Burgerschaft wichtige und zukunftsweisende Projekte umzusetzen.

Die Finanzplanung bis 2022 zeigt auf, dass sich der Cash Flow weiterhin positiv entwickeln wird, und die Burgerschaft die Ausgaben mit Eigenmitteln und Bankdarlehen finanzieren kann. Die Burgerversammlung stimmte dem Voranschlag 2018, der Investitionsrechnung und der Finanzplanung 2018-2022 zu.

Nach der Versammlung lud Burgermeister Georges Schmid die Burger zu einem kleinen Imbiss ein. Das rege Interesse an der Burgerschaft wurde den Teilnehmern mit einer Flasche Burgerwein verdankt.

pd/map

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