Ernennung | Reorganisation in zwei Sektoren

Joël Fournier wird neuer Dienstchef der DEWK

Joël Fournier tritt die Nachfolge von Moritz Steiner an.
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Joël Fournier tritt die Nachfolge von Moritz Steiner an.
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch 0

Der Staatsrat hat Joël Fournier zum neuen Chef der Dienststelle für Energie und Wasserkraft (DEWK) ernannt. Er folgt auf Moritz Steiner, der seine Pension antritt. Die Dienststelle wird im Rahmen einer Reorganisation in zwei Sektoren aufgeteilt. Einer wird für die Versorgung zuständig sein, einer für den Verbrauch und die Energieeffizienz.

Joël Fournier, wohnhaft in Bramois, wurde von der Regierung zum Chef der Dienststelle für Energie und Wasserkraft (DEWK) ernannt. Er verfügt über ein Diplom der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) als Elektroingenieur. Fournier hat seine Kenntnisse im Laufe der Jahre mit einem Masterabschluss in Wirtschaftsinformatik und Energiemanagement abgerundet.

Seit 2011 ist er Adjunkt des Dienstchefs der DEWK. Im Rahmen dieser Funktion hat er zahlreiche Aufgaben im Bereich der Energiepolitik wahrgenommen. Er hat insbesondere an den verschiedenen Gesetzesrevisionen der Energiepolitik, am Neuentwurf der Förderprogramme im Energiebereich wie auch an der Strategie «Effizienz und Energieversorgung» und verschiedenen sektoriellen Strategien (Solarenergie, Windkraft, Gas) mitgearbeitet.

Synergien nutzen

Nach der Fusion der Dienststelle für Energie und der Dienststelle für Wasserkraft im Jahr 2006 hat die neugebildete Dienststelle für Energie und Wasserkraft ihre Aufgaben in den beiden Arbeitsbereichen unabhängig voneinander ausgeführt. Damit die Synergien nun bestmöglich genutzt werden können, hat sich der Vorsteher des Departements für Finanzen und Energie, Roberto Schmidt, für eine Reorganisation der Dienststelle ausgesprochen.

Folglich kümmert sich ein erster Sektor um die Energieversorgung (Produktion, Transport, Distribution, Lagerung), während ein zweiter sich mit dem Verbrauch und der Energieeffizienz beschäftigt (Renovierung von Gebäuden, Elektromobilität, kantonale und kommunale Politik, etc.). Diese Reorganisation soll eine globale Vision unterstützen, indem sämtliche Energieressourcen zu einem gemeinsamen Ziel eingesetzt werden. Darüber hinaus sollen Partner und die Öffentlichkeit die einzelnen Servicebereiche der Dienststelle besser identifizieren können.

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