Feuer | Update: Einsatzkräfte und Löschhelikopter vor Ort

Brand in Gspon nahe der Waldgrenze derzeit stabil

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Staldenried sind vor Ort. (Symbolbild)
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Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Staldenried sind vor Ort. (Symbolbild)
Foto: Keystone

Quelle: 1815.ch 17

Oberhalb von Gspon ist am Donnerstagabend ein Brand ausgebrochen. Die Einsatzkräfte und ein Löschhelikopter sind vor Ort. Die Lage scheint derzeit stabil zu sein.

Laut Angaben von Dominik Abgottspon, Mitglied der Feuerwehr und Gemeindepräsident von Staldenried, ist das Feuer oberhalb von Gspon im Gebiet «Sänntum» kurz vor 19.00 Uhr ausgebrochen, nahe der Waldgrenze, wo praktisch kein Schnee liege und deshalb trockene Verhältnisse herrschen.

Gut 20 Feuerwehrleute der Feuerwehr Staldenried seien seit gut einer Stunde mit den Löscharbeiten in dem unwegsamen Gebiet beschäftigt. Ein Löschhelikopter der Air Zermatt, der bereits mehrere Rotationen geflogen sei, ist ebenfalls im Einsatz. Wasser werde aus dem Trinkwasserreservoir geschöpft.

«Derzeit scheint die Lage stabil zu sein», so Abgottspon. «Wir hoffen nun, dass sich die Windverhältnisse nicht ändern, andernfalls wäre es schwer einschätzbar, in welche Richtung sich das Feuer ausbreitet. Unter Umständen bestünde die Gefahr, dass es auf den Schutzwald übergreift. Die Feuerwehrleute hier vor Ort leisten aber Top-Arbeit und auch der Air Zermatt muss ich ein grosses Lob aussprechen!»

Personen sind keine zu Schaden gekommen, da es sich bei der betroffenen Fläche nicht um bewohntes Gebiet handelt.

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Kommentare

  • Priska Abgottspon aus Turbenthal ZH - 20

    Ich als "Gruezi" gebürtig von Staldenried/ Stalden VS kenne die Gegend als Heimwehwalliserin doch sehr gut. Verbringe wiederholt Ferien in meinem geliebten Gspon in unserem Chalet Furini unterhalb des Geschehens mit phänomenaler Aussicht auf das betroffene Gebiet. Egal, ob der Brand weitab vom Gspontreijon ausbrach und was die Brandursache ist, finde ich es verwerflich zu lästern, was nicht war und was ist. Mein grosser Dank gebührt einzig und allein den Einsatzkräften vor Ort, welche dem Feuer trotzten, die ganze Nacht im Einsatz standen, bei Minustemperaturen in unwegsamen Gelände. Die Leistung der Feuerwehren mit Unterstützung der Air Zermatt verdient grosse Annerkennung. Durch ihren Einsatz haben sie weitaus Schlimmeres verhindern können. Ein herzliches Merci und auf Wiedersehen im Gspon

    Priska Abgottspon

  • Äs Fiirwehrmannji - 181

    Iischi Friizit fer ewwi Sicherheit! Leider vergessen das einige, wenn sie ihren mehr oder weniger schlauen Kommentar abgeben. Nur wer selber in einer Blaulichtorganisation tätig ist, kann nachvollziehen was es heisst, bei Minustemperaturen in unwegsamen Gelände die ganze Nacht im Einsatz zu stehen. Was die Feuerwehrkollegen von Staldenried/Gspon mit Unterstützung der Air Zermatt geleistet haben verdient grosse Annerkennung. Durch ihren Einsatz haben sie weitaus Schlimmeres verhindern können. MERCI

  • Hermi Biner - 356

    Schade dass es auch nach einem Waldbrand à la Leuk keine Köpfe rollen wird. Hauptsache die Grossverteiler machen ein paar Franken. Spart euch doch das Geld für ein feines Chinoise mit gutem Walliser Wein, statt 2 Sekunden teure Freude am "BUMMS"!

    • Äs Fiirwehrmannji - 50

      Das Feuerwerksverbot hätte früher ausgesprochen werden können.

  • Sandy - 695

    Für Alle welche hier ihren Senf abgeben ohne die Gegend zu kennen:
    Der Ort des Geschehens liegt um Einiges oberhalb von Gspon, weit weit ausserhalb vom Gspontreijon.
    Ausserdem wurde Stufe 4 der Waldbrandgefahr schon im Laufe des Tages ausgelöst und nicht erst nach Ausbruchs des Feuers.
    Aber gerne können die,die alles wissen, als Helfer vor Ort kommen, so dass unsere Feuerwehrmänner welche schon die ganze Nacht am Löschen sind, nach Hause können.

  • Doris - 6117

    ..finde es auch ein wenig übertrieben, wegen einem Feuer schon eine Feuerwerksverbot im Wallis auszusprechen/in erwägung zu ziehen ..... bin übrigens auch die Frau eines Feuerwehrmannes ... ....

    • Urban - 346

      Sie sind auch die Frau eines Feuerwehrmannes und ich war Feuerwehrmann - 30 Jahre!
      Gruss

    • Josef - 562

      Liebe Doris, deine Aussage macht mir als aktiven Feuerwehrmann doch etwas Angst.
      Dein Mann sollte dich da mal Aufklären was es heisst bei Temperaturen um 0° aufgrund Unwissenheit oder Unachtsamkeit von Anderen im Dienste der Allgemeinheit zu Arbeiten.
      Ansonsten wäre es besser bevor Mund öffnen, bzw. in die Tasten zu hauen zuerst mal nachdenken könnte ja sein dass dur ein Feuer Dein Hab und Gut betroffen sein könnte.
      Dann wird dein Mann als Feuerwehrmann auch mithelfen um Schlimmeres zu verhindern.

  • hugo - 964

    War eventuell heute der Gspontrejo? Nur so ein Tip in Sachen Kostendeckung.

    • Äs Fiirwehrmannji - 12

      Die Verantwortung für den Schaden liegt beim Verursacher. Die Kosten für den Feuerwehreinsatz kann die Gemeinde auf diese überwälzen.

  • hugo - 3921

    Es wäre noch interessant zu erfahren warum das Feuer ausgebrochen ist und wer eventuell schon Feuerwerkskörper gezündet hat.

  • Sergej - 2564

    Es sind gar viele Brände in den letzten Tagen... Es wird langsam verdächtig...

  • Mee-Shee - 36241

    Also Bitte ,,, Feuerverbot zu Silvester ?!? Auf was soll man sich dann noch freuen , wenn schon kein Schnee liegt ?......

    • Äs Fiirwehrmannji - 31

      Wenn dem Reden nicht das Handeln folgt, dann wird Reden zu Gerede.

      (Christian Malzahn "Seelenflügel")

    • Die Frau eines Feuerwehrmannes - 1187

      Mir fehlen die Worte für deine Aussage...denkst du mal an die Einsatzkräfte und ihre Familien, die ihre Zeit investieren und sich der Gefahr aussetzen damit ihr euer sch..... Feuerwerk in die Luft knallen könnt? Sorry, einfach dumm, egoistisch und verantwortungslos!!!!!
      Und dass kein Schnee liegt: beschwer dich doch beim Petrus!!!

  • Josef - 15112

    Rosina In-Albon hat RECHT. Wenn der Kanton nicht für ein Feuerverbot für den ganzen Kanton ausgibt, muss er die Verantwortung selber übernehmen.

  • Rosina In-Albon - 22116

    Jetzt muss der Kanton aber unbedingt ein Feuerverbot für Silvester herausgeben! Es ist eindeutig zu gefährlich !!

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