Gesundheit | Jährlich zehn Millionen Franken für Behandlungen

Fondue Chinoise sicher geniessen

Wer ein Fondue Chinoise über dem Rechaud geniesst, sollte aufpassen. Besonders der Kontakt von rohem Pouletfleisch mit Beilagen oder Saucen kann Darminfektionen auslösen. (Symbolbild)
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Wer ein Fondue Chinoise über dem Rechaud geniesst, sollte aufpassen. Besonders der Kontakt von rohem Pouletfleisch mit Beilagen oder Saucen kann Darminfektionen auslösen. (Symbolbild)
Foto: Keystone

Quelle: 1815.ch 0

Über die Feiertage häufen sich die Fälle von Durchfallerkrankungen wie zum Beispiel Campylobacteriose. Auslöser ist oft die unsachgemässe Zubereitung von Lebensmitteln, im Speziellen von Fondue Chinoise. Mit dem Beachten von einfachen Regeln lässt sich das Risiko einer Erkrankung erheblich vermindern.

Rohe Lebensmittel wie Fleisch, Geflügel, Eier, Fisch und Meeresfrüchte können mit schädlichen Keimen belastet sein. Während der Festtage ist vor allem die unsachgemässe Zubereitung von Fleischfondue der häufigste Auslöser für die Durchfallkrankheit Campylobacteriose. Auch antibiotikaresistente Keime können bei unsachgemässer Handhabung von Lebensmitteln auf den Menschen übergehen.

Das Risiko einer Infektion lässt sich aber durch einfache Massnahmen erheblich vermindern. Wer richtig zubereitet, kann sicher geniessen. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen und der Verband der Kantonschemiker und Kantonschemikerinnen der Schweiz empfehlen deshalb, bei der Zubereitung von Gerichten im Allgemeinen und von Fleischfondue im Besonderen ein paar Hygieneregeln zu beachten.

Richtig trennen
Für Fleisch und für die übrigen Lebensmittel immer separate Schneidbretter, Küchenutensilien sowie Teller verwenden. Beim Essen immer zwei Teller benutzen: einen für das rohe Fleisch sowie einen für das gekochte Fleisch, die Beilagen und Saucen. Das rohe Fleisch darf nicht mit anderen rohen oder genussfertigen Speisen – etwa Beilagen oder Salat – in Berührung kommen. Tropfsaft von frischem oder aufgetautem Fleisch darf nicht in Kontakt mit rohen oder genussfertigen Speisen kommen.

Richtig erhitzen
Fleisch, vor allem Geflügel, immer gut durchgaren. Es darf innen nicht mehr roh sein.

Jährlich werden in der Schweiz dem Bundesamt für Gesundheit bis zu 10‘000 Fälle von Lebensmittelinfektionen gemeldet. 7000 bis 8000 davon sind Campylobacterinfektionen. Betroffene leiden an schwerem Durchfall, oft in Kombination mit Unterbauchkrämpfen und Fieber. Die Kosten für die Behandlungen belaufen sich auf rund zehn Millionen Franken im Jahr.

pd/map

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