Lawinen | Schneemassen reissen drei Tourenskifahrer mit

Lawinenniedergang in der Region Mäderlücke – zwei Tourenskifahrer getötet

Lawinenniedergang unterhalb der Mäderhütte am Samstagmittag: Trotz rascher Bergung erlagen zwei Tourenskifahrer ihren Verletzungen.
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Lawinenniedergang unterhalb der Mäderhütte am Samstagmittag: Trotz rascher Bergung erlagen zwei Tourenskifahrer ihren Verletzungen.
Foto: Walliser Bote

Helikopter der Einsatzkräfte beim Restaurant Ganterwald in der Simplonregion.
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Helikopter der Einsatzkräfte beim Restaurant Ganterwald in der Simplonregion.
Foto: Walliser Bote

Lawinenniedergang unterhalb der Mäderhütte am Samstagmittag: Trotz rascher Bergung erlagen zwei Tourenskifahrer ihren Verletzungen.
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Lawinenniedergang unterhalb der Mäderhütte am Samstagmittag: Trotz rascher Bergung erlagen zwei Tourenskifahrer ihren Verletzungen.
Foto: Walliser Bote

Quelle: 1815.ch/WB 0

Am Samstagmittag löste sich in der Region Mäderlücke, rund 100 Meter unterhalb der Mäderhütte, eine Lawine. Zwei Tourenskifahrer verloren in den Schneemassen ihr Leben.

Wie Markus Rieder, Sprecher der Kantonspolzei Wallis gegenüber 1815.ch bestätigt, hat sich die 300 Meter breite und 200 Meter lange Lawine gegen 11.30 Uhr unterhalb der Mäderhütte auf einer Höhe von zirka 2'500 m ü. M gelöst.

Drei Tourenskifahrer befanden sich zur selben Zeit in der Region Mäderlücke am Ort «Bodme». Die Schneemassen haben die drei Männer verschüttet.

​Nach dem Alarmeingang begab sich die Rettungsstation Simplon mit drei Lawinenhundeführer zur Unglücksstelle. Die drei Tourenskifahrer konnten bereits vor dem Eintreffen der Rettungskolonne von einer weiteren Gruppe rasch geortet und geborgen werden.

Zwei Mitglieder der Gruppe erlagen jedoch anschliessend ihren schweren Verletzungen. Der dritte verschüttete Tourenfahrer blieb unverletzt, wie ein Sprecher der Walliser Kantonspolizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Im Einsatz standen auch zwei Helikopter der Air-Zermatt.

Bei den Todesopfern handelt es sich um zwei italienische Staatsbürger im Alter von 20 und 24 Jahren. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.

Die Lawinensituation im Wallis ist kritisch. Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung rät nachdrücklich von Ski-Touren und Skifahrten ausserhalb der markierten Pisten ab. In der Saison 2014/2015 kamen im Wallis zwölf Menschen in Lawinen um, wie die Polizei in Erinnerung ruft. Die ersten Tage mit schönem Wetter nach grösseren Schneefällen seien die gefährlichsten.

pd / sda / pan

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