Grosser Rat | Überlastung bei den Mitarbeitern

Mehr Mittel für den Kinderschutz

Fraktionen fordern mehr Mittel für Kinderschutz.
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Fraktionen fordern mehr Mittel für Kinderschutz.
Foto: Anne Garti / pixelio.de

Quelle: WB 1

Das Amt für Kinderschutz ist wegen allfälliger Unregelmässigkeiten am Pranger gestanden. Aus diesem Grund ist eine Geschäftsprüfungskommission eingesetzt worden, die das Amt unter die Lupe genommen hat. Die GPK attestiert dem Amt keine auffälligen Unregelmässigkeiten, stellt aber fest, dass die Mitarbeiter des Amts chronisch überlastet sind. Mehrere Fraktionen forderten deshalb die Aufstockung der Mittel

Die Geschäftsprüfungskommission legte gestern Donnerstag ihren Bericht über das Amt für Kinderschutz AKS vor. Der Dienstchef sowie der Verantwortliche des Amts weisen darauf hin, dass es aufgrund der hohen und ständig zunehmenden Arbeitsbelastung sowie des Personalmangels schwierig sei, die Aufgaben zu erfüllen. Das AKS umfasst 21 Vollzeiteinheiten.

Im Durchschnitt behandelte jeder Mitarbeiter des AKS in Martinach 110 Dossiers. Diejenigen in Sitten, Siders und Monthey behandeln im Durchschnitt zwischen 85 und 97 Dossiers, während der Durchschnitt in Visp und Brig zwischen 72 und 74 liegt. Das ist eine Belastung, die weit über dem Schweizer Schnitt liegt. Aus diesem Grund kam aus mehreren Fraktionen die Forderung, die Mittel für das AKS zu erhöhen. Die PLR forderte konkrete die Schaffung von 3,5 zusätzlichen Vollzeitstellen.

Auch Urs Kuonen (CVPO) Präsident der Geschäftsprüfungskommission hielt in seiner Rede explizit fest, dass das AKS eine zu hohe Arbeitsbelastung aufweise. Das Jugendgericht hätte aber die Arbeit der AKS als zufriedenstellend beurteilt. Auch die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde KESB hätte die Arbeit des AKS gelobt. Die GPK hätte zusammenfassend keinerlei Hinweise gefunden, die eine weitere Untersuchung des AKS rechtfertigen würden, weil ihm kein schweres Fehlverhalten vorgeworfen werden könne. Aufgrund der Abklärungen forderte die GPK vom Staatrat, das AKS um zusätzliche 5,5 Vollzeitstellen aufzudotieren. Des weiteren sollen in jeder der beiden Sprachregionen ein "Point de rencontre" geschaffen werden.

wek

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Kommentare

  • Brünisholz - 31

    Es liegt nicht an der Anzahl Angestellter, es liegt an der Fähigkeit der Beamten und am Schweizerischen Scheidungsrecht (legaler Kinderhandel).

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