Politik | Seit 2002 der erste Walliser an der Spitze

Roberto Schmidt wird neuer Präsident der Westschweizer Regierungskonferenz

Neuer Präsident. Finanzminister Roberto Schmidt (links), hier mit seinen beiden Amtskollegen Jacques Melly und Christophe Darbellay, hat die Funktion per Anfang Jahr übernommen (Archiv).
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Neuer Präsident. Finanzminister Roberto Schmidt (links), hier mit seinen beiden Amtskollegen Jacques Melly und Christophe Darbellay, hat die Funktion per Anfang Jahr übernommen (Archiv).
Foto: wb

Quelle: 1815.ch 0

Der Vorsteher des Walliser Departements für Finanzen und Energie Roberto Schmidt hat per 1. Januar 2018 für zwei Jahre das Präsidium der Westschweizer Regierungskonferenz (WRK) übernommen. Er ist damit seit Ende 2002 der erste Walliser, der dieses Amt bekleidet.  

Anlässlich ihrer letzten Vorstandssitzung hat die Westschweizer Regierungskonferenz (WRK) ihre Geschicke in die Hände des Kantons Wallis gelegt. Roberto Schmidt übernimmt das Amt vom Genfer François Longchamp und darf bei seinen neuen Aufgaben auf die Unterstützung des ständigen Sekretariats der WRK zählen, das sich in Freiburg befindet. Ihm als Vizepräsident zur Seite steht der Waadtländer Finanzminister Pascal Broulis. Der letzte Walliser, der dieses Amt ausübte, war Alt-Staatsrat Serge Sierro zwischen 2000 und 2002.

Zur WRK gehören die Kantone Bern, Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Die wichtigste Aufgabe der Konferenz besteht darin, den intensiven Austausch von Informationen und die politische Koordination unter ihren sieben Mitgliedern auf Bundesebene sicherzustellen. Dabei positioniert sie die Westschweiz als ebenbürtiger Akteur gegenüber dem Bund, den anderen Schweizer Regionen sowie den benachbarten Regionen Frankreichs und Italiens.

Engagement für ein Nein zu «No Billag»

Der abtretende Präsident François Longchamp hat in den vergangenen zwei Jahren mehrere wichtige Dossiers vorangetrieben, die auf Bundesebene intensiv behandelt wurden. Den Westschweizer Kantonen sei es gelungen, eng zusammenzuarbeiten und ihre Kräfte zu bündeln, um so nicht nur die Interessen und Besonderheiten der Region, sondern auch die grundlegenden Prinzipien des schweizerischen Föderalismus besser zu vertreten, heisst es in einer Medienmitteilung. Als jüngstes Beispiel für die Arbeit der WRK ist ihr Engagement für ein Nein zur «No Billag»-Initiative zu nennen.

Im Rahmen seiner Präsidentschaft setze Staatsrat Roberto Schmidt auf Kontinuität und wolle die Arbeit seines Vorgängers weiterführen und vertiefen. Das Rahmenprogramm der WRK für die Jahre 2018/2019 konzentriert sich deshalb auf die zwei Stossrichtungen, nämlich eine Verstärkung der Tätigkeit auf Dossiers von nationaler Bedeutung und die Behauptung der Westschweiz im schweizerischen und europäischen Kontext. Es sei in diesem Zusammenhang entscheidend, den Zusammenhalt zwischen den verschiedenen Westschweizer Regionen zu stärken.

pd / pmo

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