Staatsratswahlen 2017 | Neue Walliser Regierung gewählt

Freysinger abgewählt - Schmidt Erster

Alle Gemeinden ausgezählt. Freysinger abgewählt. Favre schafft den Einzug in die Regierung. Schmidt mit Glanzresultat.
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Alle Gemeinden ausgezählt. Freysinger abgewählt. Favre schafft den Einzug in die Regierung. Schmidt mit Glanzresultat.
Foto: 1815.ch

Die neue Walliser Regierung (von links): Frédéric Favre (FDP), Roberto Schmidt (CVP), Jacques Melly (CVP), Esther Waeber-Kalbermatten (SP) und Christophe Darbellay (CVP).
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Die neue Walliser Regierung (von links): Frédéric Favre (FDP), Roberto Schmidt (CVP), Jacques Melly (CVP), Esther Waeber-Kalbermatten (SP) und Christophe Darbellay (CVP).
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Die neue Walliser Regierung
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Die neue Walliser Regierung
Foto: Montage 1815.ch

Nach 125 Gemeinden. Favre überholt Freysinger eine Gemeinde vor Schluss. Der FDP-Mann liegt erstmals vor seinem SVP-Kontrahenten.
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Nach 125 Gemeinden. Favre überholt Freysinger eine Gemeinde vor Schluss. Der FDP-Mann liegt erstmals vor seinem SVP-Kontrahenten.
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Glücklicher Staatsrat Jacques Melly: «Die Oberwalliser haben gemerkt, dass wir in den Dossiers A9 und Quecksilber vorwärts machen.»
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Glücklicher Staatsrat Jacques Melly: «Die Oberwalliser haben gemerkt, dass wir in den Dossiers A9 und Quecksilber vorwärts machen.»
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Christian Levrat, Präsident der SP Schweiz, zeigt sich zufrieden über die Wiederwahl Esther Waeber-Kalbermattens und ist enttäuscht, dass Rossini nicht gewählt wurde.
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Christian Levrat, Präsident der SP Schweiz, zeigt sich zufrieden über die Wiederwahl Esther Waeber-Kalbermattens und ist enttäuscht, dass Rossini nicht gewählt wurde.
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Esther Waeber-Kalbermatten im Interview
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Esther Waeber-Kalbermatten im Interview
Foto: Walliser Bote

Stéphane Rossini: «Meine politische Karriere ist vorbei»
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Stéphane Rossini: «Meine politische Karriere ist vorbei»
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Glücksbringer von Frédéric Favre
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Glücksbringer von Frédéric Favre
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Im Stamm der FDP herrscht immer noch angespannte Stimmung.
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Im Stamm der FDP herrscht immer noch angespannte Stimmung.
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Franz Ruppen, Nationalrat und SVPO-Präsident, beim Medienzentrum in Sitten: «Wenn ich in vier Jahren gebraucht werde, um den zweiten Oberwalliser Sitz zu retten und der SVP zu einem Regierungssitz zu verhelfen, werde ich mir das überlegen.»
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Franz Ruppen, Nationalrat und SVPO-Präsident, beim Medienzentrum in Sitten: «Wenn ich in vier Jahren gebraucht werde, um den zweiten Oberwalliser Sitz zu retten und der SVP zu einem Regierungssitz zu verhelfen, werde ich mir das überlegen.»
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Christophe Darbellay wird geherzt.
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Christophe Darbellay wird geherzt.
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CVPO-Parteipräsident Anton Andenmatten
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CVPO-Parteipräsident Anton Andenmatten
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Nach 123 Gemeinden. Äusserst knappes Finale. Freysinger liegt hauchdünn vor Favre. Die grossen Unterwalliser Gemeinden entscheiden die Wahl.
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Nach 123 Gemeinden. Äusserst knappes Finale. Freysinger liegt hauchdünn vor Favre. Die grossen Unterwalliser Gemeinden entscheiden die Wahl.
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Nach 115 Gemeinden. Krimi um Platz 5: Freysinger und Favre kämpfen um den Einzug in den Staatsrat.
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Nach 115 Gemeinden. Krimi um Platz 5: Freysinger und Favre kämpfen um den Einzug in den Staatsrat.
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Jérôme Desmeules im Gespräch mit einem Journalisten.
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Jérôme Desmeules im Gespräch mit einem Journalisten.
Foto: Walliser Bote

Grosses mediales Interesse an Roberto Schmidt
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Grosses mediales Interesse an Roberto Schmidt
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Roberto Schmidt ist in Sitten eingetroffen.
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Roberto Schmidt ist in Sitten eingetroffen.
Foto: Walliser Bote

Serge Métrailler, Präsident der CVP Unterwallis: zwischen Frédéric Favre und Oskar Freysinger wird es sehr knapp.
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Serge Métrailler, Präsident der CVP Unterwallis: zwischen Frédéric Favre und Oskar Freysinger wird es sehr knapp.
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Nach 84 Prozent der Gemeinden. Schmidt mit 32
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Nach 84 Prozent der Gemeinden. Schmidt mit 32'188 Stimmen deutlich in Front.
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René Constantin, FDP-Präsident, zeigt sich zuversichtlich, was Favre betrifft: «Das Oberwallis wollte Esther Waeber-Kalbermatten schützen, klar, Favre hat davon profitiert. Rossini hat einen monumentalen Fehler gemacht: Eine amtierende Staatsrätin, die ihre Arbeit macht, greift man nicht an. Wir haben jetzt eine ausgewogene Regierung, befinden uns aber in einer Übergangsphase. Längerfristig plädieren wir für ein 2-1-1-1.»
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René Constantin, FDP-Präsident, zeigt sich zuversichtlich, was Favre betrifft: «Das Oberwallis wollte Esther Waeber-Kalbermatten schützen, klar, Favre hat davon profitiert. Rossini hat einen monumentalen Fehler gemacht: Eine amtierende Staatsrätin, die ihre Arbeit macht, greift man nicht an. Wir haben jetzt eine ausgewogene Regierung, befinden uns aber in einer Übergangsphase. Längerfristig plädieren wir für ein 2-1-1-1.»
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Nach 90 Gemeinden. C-Trio und SP-Frau vorne weg. Hinten wirds eng.
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Nach 90 Gemeinden. C-Trio und SP-Frau vorne weg. Hinten wirds eng.
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Alex Schwestermann, Präsident der CSPO, ist bereits in Sitten eingetroffen.
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Alex Schwestermann, Präsident der CSPO, ist bereits in Sitten eingetroffen.
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CVP-Hochrechnung sieht wechselnde Resultate: einmal Favre, einmal Freysinger vorne
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CVP-Hochrechnung sieht wechselnde Resultate: einmal Favre, einmal Freysinger vorne
Foto: Walliser Bote

Wie bereits vor zwei Wochen werden die ersten Ergebnisse im CVP-Stammlokal analysiert.
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Wie bereits vor zwei Wochen werden die ersten Ergebnisse im CVP-Stammlokal analysiert.
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Nicht mehr ganz so euphorisch: SP-Unterwallis-Präsidentin Barbara Lanthemann im Büro des Maison socialiste.
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Nicht mehr ganz so euphorisch: SP-Unterwallis-Präsidentin Barbara Lanthemann im Büro des Maison socialiste.
Foto: 1815.ch

Beim CVP-Stamm in der Rue du Conthey
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Beim CVP-Stamm in der Rue du Conthey
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Nach 74 Gemeinden. Es zeichnet sich derzeit ein Zweikampf zwischen Freysinger und Favre um Rang 5 ab.
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Nach 74 Gemeinden. Es zeichnet sich derzeit ein Zweikampf zwischen Freysinger und Favre um Rang 5 ab.
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Jacques Melly: Alles läuft wie erwartet gut, so die erste Einschätzung des CVP-Staatsrats.
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Jacques Melly: Alles läuft wie erwartet gut, so die erste Einschätzung des CVP-Staatsrats.
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Nach 56 Gemeinden. Derzeit liegt Schmidt vorne, gefolgt von Melly und Waeber-Kalbermatten. Auch Freysinger ist im Rennen.
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Nach 56 Gemeinden. Derzeit liegt Schmidt vorne, gefolgt von Melly und Waeber-Kalbermatten. Auch Freysinger ist im Rennen.
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Nationalrat Jean-Luc Addor beim Stamm der SVP im Gespräch. Die Anhänger der SVP haben sich direkt beim Wahlzentrum eingerichtet.
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Nationalrat Jean-Luc Addor beim Stamm der SVP im Gespräch. Die Anhänger der SVP haben sich direkt beim Wahlzentrum eingerichtet.
Foto: 1815.ch

Stamm der SVP
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Stamm der SVP
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Quelle: 1815.ch 0

In einem extrem spannenden zweiten Wahlgang ist Oskar Freysinger als Staatsrat abgewählt worden. Es ist der erste abgewählte Walliser Regierungsrat seit 80 Jahren.

Bestgewählter Staatsrat wird Roberto Schmidt mit 59'616. Der Leuker schafft bei seiner ersten Wahl das beste Ergebnis in der Geschichte der Walliser Staatsratswahlen und lässt damit Jacques Melly (57'482) klar hinter sich. Nur zu Rang drei reicht es Christophe Darbellay (54'338). Esther Waeber-Kalbermatten wird mit einem Glanzresultat (53'990) als Vierte für eine dritte Amtszeit bestätigt.

Fünfter wird der FDP-Mann Frédéric Favre (44'644). Der politische völlig Unerfahrene lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Freysinger, lag vor den letzten zwei Gemeinden Sitten und Martinach noch 435 Stimmen zurück. Die FDP ist damit nach vier Jahren zurück in der Regierung. Dafür ist die SVP wieder draussen. Freysinger, vor vier Jahren glanzvoll gewählt, verpasste die Wiederwahl letztlich um über 2000 Stimmen. Seine politische Karriere dürfte damit zu Ende sein.


14:58: Wallis - Das grosse Warten auf das Endergebnis: Wie im ersten Wahlgang braucht die Hauptstadt Sitten am längsten, bis sie ihre Wahlergebnisse meldet. Die Spannung ist hoch. In der FDP-Hochburg Martinach hat Frédéric Favre den Endspurt zu seinen Gunsten gedreht. Er holt auf Oskar Freysinger (1371) mit dem Höchstresultat von 2663 Stimmen 1292 Stimmen auf. Damit verwandelt er seinen Rückstand von 435 Stimmen in einen Vorsprung von 857 Stimmen. Ob Freysinger dieses Ergebnis in der Hauptstadt noch korrigieren kann? Im ersten Wahlgang stimmten in Sitten 2458 für Freysinger, Favre brachte es auf 2480 Stimmen.

14:48: Martinach - Favre holt in Martinach am meisten Stimmen und überholt Freysinger, der vor der letzten Gemeinde Sitten 857 Stimmen zurückliegt.

14:26: Siders - Frédérich Favre (2195 Stimmen) setzt zum grossen Endspurt an. In Siders holt er gegenüber Oskar Freysinger 454 Stimmen auf und liegt vor der Auszählung der beiden Städte Sittenund Martinach gerade noch 435 Stimmen hinter dem amtierenden SVP-Staatsrat. Zieht man die Abstimmungsergebnisse des ersten Wahlganges zu Rate, wird Martinach den Ausschlag zu Gunsten des FDP-Mannes ausmachen. Das CVP-Trio und Esther Waeber-Kalbermatten sind am Ziel. Das klare Höchstresultat machte in seiner Heimatstadt Siders erwartungsgemäss Jacques Melly (2778). Stéphane Rossini gilt mit einem Rückstand von rund 5000 Stimmen als geschlagen. Dies obwohl er im ersten Wahlgang in Sitten mit einem absoluten Spitzenresultat aufwartete.

14:15: Wallis - Um 14:15 Uhr sind bis auf die drei Städte Siders, Sitten und Martinach alle Gemeinden ausgezählt. Es zeichnet sich ein Herzschlagfinale ab zwischen Oskar Freysinger (35 904) und Frédérich Favre (35015). Kann der FDP-Mann, der im ersten Wahlgang in den grossen Städten sehr gut abschnitt, den Rückstand von 889 Stimmen noch aufholen? Geschlagen ist Stéphane Rossini mit einem Rückstand von 5000 Stimmen. Esther Waeber-Kalbermatten sowie das CVP-Trio können sich als gewählt betrachten.

14:15: Erste Vorwürfe via Twitter: Gael Bourgeois, vormaliger Präsident SP Unterwallis, kritisiert CVP: «Favres Resultat in Brig zeigt, mit wem die CVP zusammenarbeiten will. Damit spielen sie mit dem Feuer – zugunsten von Freysinger.» Jérôme Desmeules, Co-Präsident SVP Unterwallis, bläst ins gleiche Horn und spricht von einer Allianz CVP-FDP. «Mit einem FDP-Staatsrat als Junior-Partner der CVP riskiert das Wallis vier Jahre zu verlieren.»

14:10: Monthey - Die Stadt Monthey geht an das SP-Duo Stéphane Rossini (2005) und Esther Waeber-Kalbermatten (1717). Jacques Melly (1678), Frédéric Favre (1649) und Christophe Darbellay (1633) liegen nur 45 Stimmen auseinander, Oskar Freysinger um gut 200 Stimmen zurück. Favres Aussichten, Freysinger im Endspurt noch abfangen zu können, schwinden.

14:07: Bagnes - Favre holt in der Grossgemeinde Bagnes auf seinen direkten Widersacher um den fünften Sitz im Staatsrat nur rund 400 Stimmen auf. Favre holt 1038 Stimmen, Freysinger 612. Die Nase vorn hat Darbellay mit 1242 Stimmen, vor Melly (1228), Schmidt (1164), Favre (1038) und Waeber-Kalbermatten (828).

14:03: Leuk - In seiner Gemeinde Leuk glänzt Roberto Schmidt erwartungsgemäss mit dem Höchstresultat. Er holt 1546 Stimmen. Auf dem zweiten Platz folgt Esther Waeber-Kalbermatten (1245), noch vor Schmidts Listenkollegen Jacques Melly (1151) und Christophe Darbellay (1041). Oskar Freysinger (692) legt im spannenden Endspurt gegenüber Frédéric Favre (496) 196 Stimmen vor.

14:00: Visp - Roberto Schmidt (1683) erzielt in Visp das Höchstresultat vor Esther Waeber-Kalbermatten (1626). Die Differenz zwischen den beiden Oberwalliser Kandidaten beträgt lediglich 57 Stimmen. Auf den Plätzen drei bis fünf folgen dicht beisammen Jacques Melly (1294), Christophe Darbellay (1245) und Oskar Freysinger (1218). Weit abgeschlagen wurden Frédéric Favre (661) und Stéphane Rossini (396). Freysinger gewinnt damit gegenüber Verfolger Favre wieder etwas an Luft.

13:58: Wallis - Noch sieben Gemeinden fehlen, die grossen Unterwalliser Städte und grosse Gemeinden wie Conthey, Fully und St. Maurice. Der Vorsprung Freysingers auf dem fünften Platz auf Favre beträgt noch 2500 Stimmen. Rossini liegt 7000 Stimmen zurück.

13:53: Naters - Im grossen Dorf, das seit kurzem ein Städtchen ist, liegt Oskar Freysinger an dritter Stelle (Stimmbeteiligung: 61,4 Prozent). Er macht 2037 Stimmen – etwas über 700 mehr als im ersten Wahlgang. Vor ihm liegen Roberto Schmidt (2263) und Esther Waeber-Kalbermatten (2470). Die SP-Frau ist damit Siegerin in Naters. Frédéric Favre holt sich 808 Stimmen. Am wenigsten Stimmen macht Stéphane Rossini (542).

13:46: Wallis - Nach Auszählung von 112 von 126 Gemeinden glaubt Jerôme Desmeules, Präsident der SVP Unterwallis, nicht an eine Wiederwahl von Freysinger. Bei einer Abwahl werde sich Freysinger wohl aus der kantonalen Politik zurückziehen und sich nur noch als Vizepräsident der SVP Schweiz engagieren, sagte er gegenüber dem «Walliser Boten»

13:42: Täsch - Wenn es nach den Stimmbürgern von Täsch kommt, sitzen in der neuen Walliser Regierung der Reihe nach Schmidt (139 Stimmen), Waeber-Kalbermatten (130), Freysinger (124), Darbellay (122) und Melly (108). Rossini (25) und Favre (34) bleiben ohne Sitz.

13:40: Collombey-Muraz - Auch in Collombey-Muraz holt Favre auf. Er verdoppelt sein Ergebnis auf fast 700 Stimmen. Freysinger kann aber auch um etwa 300 Stimmen auf über 800 zulegen. das Höchstresultat schafft aber Rossini mit 911 Stimmen. Das Rennen bleibt spannend. Noch hat Freysinger eine Reserve von knapp 2000 Stimmen auf Favre, Rossini liegt 5000 Stimmen zurück.

13:31: Baltschieder - Top-Resultat für Schmidt mit 334 Stimmen. Waeber-Kalbermatten von der SP landet auf Platz 2 (294). Freysinger schafft es auf Platz 3 mit 276 Stimmen. Auf den Plätzen vier und fünf landen Darbellay (242) und Melly (241). Rossini kommt auf 51 und Favre ausf 120 Stimmen

13:36: Steg-Hohtenn - In Steg-Hohtenn liegt das Oberwalliser Duo Roberto Schmidt (518) und Esther Waeber-Kalbermatten (415) vorne. Die SP-Kandidatin wird dicht verfolgt von Jacques Melly (413). Oskar Freysinger kommt auf gute 339 Stimmen. Das sind nur 49 Stimmen weniger als Christophe Darbellay.

13:11: St. Niklaus - In der SVP-Hochburg St. Niklaus schafft Freysinger mit 560 Stimmen gar eine mehr als Schmidt. Favre steigert sich von 20 auf 156 Stimmen.

13.07: Wallis - Punkt 13:00 Uhr, eine Stunde nach Schliessung der Wahllokale, sind drei Viertel der Stimmen ausgezählt. Es fehlen noch die Resultate von 30 der 126 Gemeinden. Darunter befinden sich die grösseren Städte.

Das C-Trio Schmidt (28 628), Melly (26 426) und Darbellay (25 105) liegt erwartungsgemäss mit klarem Vorsprung in Front. Dahinter wird es spannender. Esther Waeber-Kalbermatten (25 276) ist sehr gut unterwegs. Ihr Vorsprung auf Oskar Freysinger beträgt 5260 Stimmen. Frédéric Favre schlägt sich überraschend gut, auch im Oberwallis. Er liegt bei 17'788 Stimmen und hat damit auf Stéphane Rossini einen Vorsprung von knapp 2500 Stimmen. Sein Rückstand auf Freysinger beträgt 2223 Stimmen. Für Freysinger wird es knapp. Im Mittel- und Unterwallis liegt der amtierende Staatsrat hinter FDP-Mann Favre zurück.

13:02: Brig-Glis - Die Stadtgemeinde zeigt grosses Herz für ihre Staatsrätin. Von 5364 Stimmenden schreiben 3286 den Namen der SP-Frau auf den Wahlzettel. Mit grossem Abstand folgt das C-Trio mit Schmidt (2850), Melly 2156 (4.) und Darbellay (2000, 5.). Auch Brig will Freysinger im Staatsrat und setzt ihn mit 2357 Stimmen auf Platz auf den dritten Platz.

12:54: Goms - In der neu fusionierten Gemeinde Goms legt Esther Waeber-Kalbermatten ein Glanzresultat hin. Mit 365 Stimmen ist sie deutlich vor allen anderen. Der zweitplatzierte Roberto Schmidt liegt um 67 Stimmen zurück. SP-Listenkollege Stéphane Rossini muss sich mit 82 Stimmen zufrieden geben. Das sind 28 Stimmen weniger als Frédéric Favre.

12:53: Mörel-Filet - Hohe Stimmbeteiligung mit 68 Prozent. Spitzenresultat für SP-Frau Waeber-Kalbermatten mit 197 Stimmen. Gefolgt vom C-Trio Schmdit (157), Melly (136) und Darbellay (134). Mörel will auch Freysinger in der Regierung: Er landet mit 107 Stimmen auf dem fünften Rang.

12:49: Fiesch - In Fiesch erzielt Esther Waeber-Kalbermatten mit 230 Stimmen das Höchstresultat. Sie liegt damit 10 Stimmen vor Roberto Schmidt. Christophe Darbellay (176) legt gegenüber Jacques Melly 20 Stimmen vor. Auf 137 Stimmen bringt es Oskar Freysinger.

12:45: Leytron - Kurioses Resultat in Leytron. In der Cleusix-Gemeinde verdoppelt Freysinger sein Resultat auf 598. Favre verliert im Vergleich zum ersten Durchgang 100 Stimmen. Die Korrektur erfolgt um 13.24 Uhr: Die Resultate von Favre und Freysinger wurden vom Kanton korrigiert.

12:37: Crans-Montana - In der FDP-Hochburg lässt Favre mit 1220 Stimmen seinen Widersacher Freysinger (1117) hinter sich. Voraus liegen in der Grossgemeinde mit 5481 Stimmberechtigten Melly (1400), Schmidt (1309) und Darbellay (1259). Auch hier widerspiegelt sich die Tendenz, dass sich zwischen Favre und Freysinger ein Kopf-an-Kopf-Rennen abzeichnet.

12:34: Nendaz - Stéphane Rossini ist noch lange nicht geschlagen. In seiner Heimatgemeinde schafft er 1438 Stimmen und wird klar Bester. Favre liegt 400 Stimmen zurück, Freysinger gar fast 800.

12:28: Anniviers - Bombenresultat für die Oberwalliserin Waeber-Kalbermatten in der Gemeinde Anniviers mit 599 Stimmen. Nur Melly macht mehr mit 668 Stimmen. Topresultat auch für Favre, der mit 525 Stimmen seinen direkten Widersacher Freysinger (331) hinter sich lässt.

12:28: Lötschental - In den vier Lötschentaler Gemeinden (Ferden, Kippel, Wiler, Blatten) hat Roberto Schmidt mit 584 Stimmen die Nase vorne vor seinen beiden Listenkollegen Melly (531) und Darbellay (515). Sehr gut mit hält Esther Waeber-Kalbermatten mit 472 Stimmen, gefolgt von Oskar Freysinger (256). Frédéric Favre (140) liegt deutlich vor Stéphane Rossini (84).

12:23: Wallis - Waeber-Kalbermatten hält mit der CVP mit: Staatsrätin Esther Waeber-Kalbermatten gehört im zweiten Wahlgang bisher dem Spitzenquartett an. Sie liegt nach 80 Gemeinden praktisch gleichauf mit Darbellay. Derzeit sieht es nach einem Zweikampf Favre gegen Freysinger aus.

12:20: Visperterminen - Hohe Stimmbeteiligung in Visperterminen mit 69 Prozent. Schmidt (565) liegt vorn, gefolgt von Waeber-Kalbermatten (547), Melly (473) und Darbellay (465). Auf Platz 5 Freysinger (225).

12:19: Turtmann-Unterems - Der allgemeine Trend bestätigt sich auch in Turtmann-Unterems. Roberto Schmidt (416) liegt vorne, gefolgt von Jacques Melly (324), Christophe Darbellay (317) und Esther Waeber-Kalbermatten (311), die nur 13 Stimmen auseinander liegen. Oskar Freysinger wird mit 262 Stimmen Fünfter.

12:18: Saas-Fee - Im Gletscherdorf (Stimmbeteiligung: 59.8 Prozent) liegt Roberto Schmidt vor allen anderen Kandidaten (356 Stimmen). An zweiter Stelle folgt Esther Waeber-Kalbermatten (297). Sie liegt damit noch vor den beiden weiteren C-Kandidaten. Oskar Freysinger steht an fünfter Position. Er holt sich 132 Stimmen.

12:17: Mittelwallis - Im Mittelwallis ist Freysinger momentan Letzter, liegt auch klar hinter Favre und Rossini. Und auch im Unterwallis kommt er nicht über den letzten Platz hinaus. Das Rennen bleibt offen.

12:16: Raron - Freysinger legt in Raron im zweiten Wahlgang zu und kommt auf 304 Stimmen. Spitzenresultat für Schmidt mit 588 Stimmen, vor Waeber-Kalbermatten (503), Melly (498) und Darbellay (467). Freysinger landet auf dem fünften Platz.

12:15: Zermatt - Die Zermatter Bevölkerung hat gewählt. Schmidt liegt deutlich in Führung mit 660 Stimmen. Es folgen Waeber-Kalbermatten mit 576 und Freysinger mit 570 Stimmen. Der SVP-Staatsrat holt damit deutlich mehr Stimmen als beim ersten Wahlgang (415). Am Ende der Rangliste: Rossini mit nur gerade 107 Stimmen. Tiefe Stimmbeteiligung im Matterhorndorf: 40.5 Prozent.

12:14: Gampel-Bratsch - Von den 1097 Stimmenden in der Gemeinde Gampel-Bratsch erhielt Roberto Schmidt 708 Stimmen. Der Kandidat aus dem eigenen Bezirk Leuk liegt damit klar an der Spitze, gefolgt von Esther Waeber-Kalbermatten mit 597 Stimmen. Oskar Freysinger (498) kam auf Platz fünf, knapp hinter den beiden Welschwalliser C-Kandidaten Melly (552) und Darbellay (521).

12:12: Grächen - Auch in Grächen ist Freysinger deutlich besser unterwegs. Er steigert sich um 90 Stimmen, überholt sogar Melly und Darbellay.

12:09: Oberwallis - Nach Auszählung der Hälfte der Gemeinden zeichnet sich ab, dass Freysinger und auch Favre im Oberwallis kräftig zulegen. In Gampel holt Freysinger 150 Stimmen mehr, in Raron 100 mehr als im ersten Wahlgang. Favre hat im Oberwallis nach Auszählung von zwei Drittel der Gemeinden bereits fast dreimal mehr Stimmen als im ersten Wahlgang insgesamt.

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