Entsorgung | Gemeinde setzt definitiv auf Videoüberwachung

Visp will Abfallsündern an den Kragen

«Litterna-Littering». Bis zu 5
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«Litterna-Littering». Bis zu 5'000 Franken Busse drohen Abfallsündern.
Foto: 1815.ch

Immer wieder wird Müll bei der Litterna-Sammelstelle liegen gelassen.
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Immer wieder wird Müll bei der Litterna-Sammelstelle liegen gelassen.
Foto: 1815.ch

Bei der neu gestalteten Visper Sammelstelle schaut deshalb künftig eine Kamera mit.
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Bei der neu gestalteten Visper Sammelstelle schaut deshalb künftig eine Kamera mit.
Foto: 1815.ch

Quelle: 1815.ch 3

Am Freitag wurde die Visper Bevölkerung informiert. In der Lonzastadt soll Schluss sein mit wildem Entsorgen bei Sammelstellen. Die Gemeinde schafft sich eine mobile Kamera an.

«Da mehrere Aufforderungen und Publikationen bezüglich einer korrekten Kehrichtentsorgung bei den Abfallsammelstellen bisher nicht den erhofften Erfolg erbracht haben», setzt der Visper Gemeinderat nun auf drastische Massnahmen. Wie die Gemeinde am Freitag in der «Visper Allgemeinen Zeitung» publizierte, will man die angedrohte strafrechtliche Verfolgung von Abfallsündern definitiv umsetzen.

Ziel sei es, den nicht mehr tolerierbaren Zustand des widerrechtlichen Ablagerns von Abfällen bei den Sammelstellen zu unterbinden. Dazu will der Gemeinderat künftig neben dem Einsatz von Kontrolleuren auch auf Videoüberwachung setzen – im Rahmen des Polizeireglements der Gemeinde Visp, das für die Überwachung mit Personenidentifikation berücksichtigt werden muss.

Konkret soll die neu gestaltete Abfallsammelstelle «Litterna» für eine befristete Zeitspanne von vier Monaten mit einer mobilen Videokamera überwacht werden. «Die Überwachungen werden gemäss den reglementarischen Bestimmungen öffentlich publiziert und schliesslich umgesetzt. Dazu wird eine neue Kamera angeschafft», informiert der Gemeinderat. Agenten der Gemeindepolizei und Kehrichtkontrolleure würden nun entsprechend geschult und instruiert.

pmo

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Kommentare

  • Christian Schnidrig - 40

    Mit Kanonen auf Spatzen. Aber wir werden ja sehen ob
    a) die vermeintlich "mobile" Kamera nach 4 Monaten immer noch in Betrieb bleibt und ob
    b) irgend etwas damit aufgeklärt wird oder wohl eher
    c) sich das Problem verlagert

  • Teufel oder Belzebub? - 61

    Es ist zweifelsfrei ein ärgerliches Phänomen, dass Leute ihren Abfall nicht korrekt entsorgen. Die paar Franken Gebühren, die man sich mit illegalem Entsorgen einspart - verglichen mit dem Aufwand (stinkender Müll nachts im Auto durch die Gegend fahren, Risiko einer 5000.-Busse, usw.): die meisten von uns denken sich: die spinnen doch. Doch solange Müllentsorgung etwas kostet, wird es immer ein paar Leute geben, die sich die paar Kröten einsparen wollen. Sind wir doch froh, dass sie wenigstens den Anflug eines Anstandes haben und den Müll an Sammelstellen ablegen. Dort nun eine Kamera aufstellen birgt die Gefahr, dass die Leute irgendwo in den Wald fahren und sich dort ihrer Altlasten entledigen. Oder der Müll wird kurzerhand vom fahrenden Auto aus in ein Bachtobel geworfen. Es ist zu erwarten, dass die Kamera keine einzige Übertretung juristisch verwendbar filmen werden kann. Neu fährt man mit dem Auto nicht mehr ins Blickfeld der Kamera, zieht sich die Hutkrempe tief ins Gesicht et voilà... Kreativere, griffigere Massnahmen sind gefragt! Und dann ohne Vorankündigung durch Pressemitteilung!

  • Viége - 275

    Die Ursache: Multi Kulti und unglaublicher Egoismus! Dort in der Litterna ist es in der Tat "Grüsig" und auch Gefährlich. Ein paar Schuhe musste ich wegwerfen wegen Glassplitter und einem rostigen Nagel...

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