Welterbe | Stifterversammlung UNESCO-Welterbe Swiss Alps Jungfrau-Aletsch

Zwei neue Stiftungsräte für das Welterbe

Letzte Versammlung. Geschäftsleiter Beat Ruppen informiert die versammelten Stifter.
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Letzte Versammlung. Geschäftsleiter Beat Ruppen informiert die versammelten Stifter.
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch 0

Das UNESCO-Welterbe Swiss Alps Jungfrau-Aletsch blickt auf ein intensives und erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Ein wichtiger Meilenstein war die Eröffnung des World Nature Forums.

Stiftungsratspräsident Heinz Karrer blickte in Lauterbrunnen mit Freude auf sein erstes Jahr im Amt zurück. Eine besondere Stifterversammlung war es auch für Geschäftsleiter Beat Ruppen, der Ende November in Pension gehen wird. Im Rückblick auf das vergangene Jahr und im Ausblick auf die aktuelle Vierjahres-Periode von Beat Ruppen stach die Eröffnung des Besucherzentrums des UNESCO-Welterbes Swiss Alps Jungfrau-Aletsch heraus. Das World Nature Forum (WNF) öffnete am 22. September 2016 unter Anwesenheit von Bundesrätin Doris Leuthard seine Türen. Seither besuchten rund 14'000 Gäste die interaktive Ausstellung.

Im laufenden Geschäftsjahr wurde zudem für die Vierjahresperiode 2016 bis 2019 eine neue Programmvereinbarung mit dem Bund und den Kantonen Bern und Wallis verhandelt und abgeschlossen. Gleichzeitig ist die dazugehörige Leistungsvereinbarung zwischen den Kantonen Bern und Wallis mit der Stiftung UNESCO-Welterbe Swiss Alps Jungfrau-Aletsch unterschrieben worden. Mit diesen Vereinbarungen stehen der Stiftung für die oben genannte Periode Mittel von rund 4,2 Millionen Franken zur Verfügung.

An der Stifterversammlung wurden auch einige wichtige organisatorische Entscheide getroffen. Vizepräsident des Stiftungsrates Manfred Holzer und Stiftungsrätin Barbara Jost-Schrepfer reichten ihre Demission ein. Die Stifterversammlung wählt neu Hans Ulrich Mürner und Franz Ruppen in den Stiftungsrat. Zudem wurde über die Optimierung der Organisationsstrukturen der Stiftung UNESCO-Welterbe Swiss Alps Jungfrau-Aletsch und der WNF AG informiert. Die Stifter zeigten sich zufrieden mit dem Geleisteten und genehmigten den Jahresbericht sowie die Rechnung 2016, die bei einem Gesamtaufwand von 1,6 Millionen Franken mit einem Überschuss von Franken 6'652 abschliesst.

pd / pmo

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