Bellwald | Marco Bittel - "Vereinsmensch" aus Bellwald

«Es gibt keinen schöneren Wohnort als Bellwald»

Marco Bittel.
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Marco Bittel.
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Quelle: RZ 0

Marco Bittel gilt als geselliger Mensch und ist praktisch bei jedem Bellwalder Dorfverein aktiv dabei.

Der 24-jährige Marco Bittel ist in Bellwald aufgewachsen und besuchte dort die Primarschule und später in Fiesch die OS. Seit der Lehre als Sanitärinstallateur arbeit et er mittlerweile die zweite Wintersaison in einem örtlichen Sportgeschäft. Im Sommer ist er in seinem angestammten Beruf tätig – mit einem kurzen Unterbruch im letzten Jahr. Da absolvierte er ein fünfmonatiges Praktikum bei «insieme». «Ich hatte immer schon eine soziale Ader», sagt er. Das kommt nicht von ungefähr. Im Dorf ist er als geselliger Kollege bekannt und packt überall mit an, wo Hilfe gefragt ist. «Ich kann nicht Nein sagen», sagt der begeisterte Sportfan schmunzelnd. Entsprechend ist er bei zahlreichen Anlässen im Dorf anzutreffen und stets hilfsbereit. Diese Tugend möchte er wenn möglich zu seinem Beruf machen. «Ich schaue mich immer wieder um, welche Möglichkeiten sich in einem sozialen Beruf bieten.» Er könne sich gut vorstellen, allenfalls umzuschulen und einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen. Dabei schwebt ihm die Idee vor, Menschen zu betreuen, welche es im normalen Berufsleben schwer haben. «Ich könnte mit ihnen beispielsweise handwerkliche Projekte umsetzen.» Damit sein Traum eines Tages Wirklichkeit wird, ist er auch bereit, sein Heimatdorf Bellwald für die Dauer der Ausbildung zu verlassen. Dies, obwohl er sich dort sehr wohl­fühlt. «Es gibt wahrscheinlich fast keinen schöneren Wohnort als Bellwald», sagt er. Seine Verbundenheit zum Heimatdorf zeigt sich auch in seinem Engagement bei den Dorfvereinen. Mit Ausnahme der örtlichen Musikgesellschaft ist er in sämtlichen Vereinen aktiv. «Bei der Musikgesellschaft war ich aber auch schon dabei», sagt der Sohn des amtierenden Gemeindepräsidenten lachend. Sein Flair für die Musik hat ihn dazu bewogen, mit Kollegen vor nicht allzu langer Zeit eine Band zu gründen. «Ich spiele seit Kurzem Gitarre und wir sind gespannt, wie sich die Zukunft unserer Gruppe entwickeln wird.» Beim «Trichjerverein» amtet er als «Hauptmann» und gibt beim alljährlichen Trichjen am 6. Dezember auf dem Dorfplatz die Kommandos. «Pünktlich beim abendlichen siebten Glockenschlag legen wir los», sagt er. Der Brauch bestehe seit 1986, und mit den Treicheln würden die bösen Geister vertrieben, damit der Nikolaus anschliessend die Kinder besuchen könne. Als «Hauptmannn» trägt er eine Schweizer Armee-Uniform, treichelt selbst aber nicht. In diesem Jahr kann er bereits seine zehnjährige Vereinsmitgliedschaft feiern. Daneben ist er als begeisterter Fussballfan Anhänger des FC Sitten und spielt selbst aktiv beim FC Bellwald mit. Zudem fährt er gerne Ski und spielt regelmässig Unihockey.

Peter Abgottspon

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