Sport | Olympische Spiele

Michel Burgener vor seinen vierten Olympischen Spielen

Michel Burgener: «Für mich ist es der Horror, wenn sie fahren.»
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Michel Burgener: «Für mich ist es der Horror, wenn sie fahren.»
Foto: Swiss-Ski.ch

Quelle: RZ 0

Er arbeitet seit 14 Jahren als Physiotherapeut bei Swiss-Ski. Michel Burgener spricht über seine Aufgabe an den Olympischen Spielen in Südkorea.

Michel Burgener, Sie sind Physiotherapeut des Speed- und Riesenslalom-Teams der Schweizer Ski-Nati. Was wird Ihre Aufgabe in Südkorea sein?
Zusammen mit zwei weiteren Physios kümmere ich mich um kleinere Verletzungen bei den Athleten. Dabei verfolgen wir auch jedes Training mit und sind an den Wettkampftagen stets am Start mit den Athleten dabei.

Sie sind seit 14 Jahren als Physiotherapeut bei Swiss-Ski. Wie wichtig ist ein Physio für die ­Ski-Stars?
Ob ein Sportler Erfolg hat oder nicht, hängt heute von vielen Faktoren und Details ab. Der Physiotherapeut ist dabei ein Teil des Puzzles. Wichtig ist, dass sich der Sportler stets wohlfühlt.

Welche Athleten betreuen Sie in Südkorea?
Als Physiotherapeut betreue ich Thomas Tumler, Luca Aerni und Justin Murisier. Vor dem Start gebe ich Informationen der Trainer an die Sportler weiter, da bin ich für das gesamte Team verantwortlich.

Sie sind zum vierten Mal an Olympischen Spielen dabei. Ist es für Sie dennoch etwas ­Besonderes?
Auf jeden Fall. An die Olympischen Spiele reise ich mit ganz anderen Emotionen als an ein Weltcuprennen. Der ganze Staff erhält eine einheitliche Kleidung, das schafft ein Wir-Gefühl.

Auf was freuen Sie sich am ­meisten?
Auf die Eröffnungsfeier. Im Gegensatz zu Turin 2006 durfte ich in den Jahren 2010 und 2014 an der Eröffnungsfeier dabei sein. Das ist ein Erlebnis, das ich ein Leben lang in Erinnerung behalte.

Wie sehr fiebern Sie mit den ­Athleten mit?
Ich bin immer sehr angespannt und nervös, wenn die Schweizer Fahrer unterwegs sind. Am Extremsten ist es, wenn zwei Läufe anstehen, dann halte ich es manchmal fast nicht mehr aus. Ich erhalte die Information, wie ein Fahrer gefahren ist, bloss über Funk. Das ist für mich der Horror (lacht).

Simon Kalbermatten

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