Sport | Er schaffte Platz 4 in der "Jacobacci-Tabelle"

Sittens grosse Wende mit Jacobacci

Maurizio Jacobacci und der FC Sitten: Platz 4 seit seiner Amtsübernahme im Februar.
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Maurizio Jacobacci und der FC Sitten: Platz 4 seit seiner Amtsübernahme im Februar.
Foto: Luisetto Photos/facebook.com

Quelle: RZ 0

Er übernahm im Februar den FC Sitten und rettete die Mannschaft vor dem Abstieg. Maurizio Jacobacci ist ein Gewinner in einer verrückten Saison.

Sechs Punkte. So gross ist der Rückstand auf den rettenden neunten Platz, als Maurizio Jacobacci Anfang Februar den FC Sitten übernimmt. «Es geht nur über den Teamspirit und diesen will ich der Mannschaft vermitteln», sagte der Trainer, der mit der Sittener U21-Mannschaft in die Saison gestartet ist, in einem Interview auf die Frage, wie er Sitten denn retten wolle. Jacobacci lässt fortan erfrischenden Fussball spielen. Er holt Carlitos zurück ins Team. Unter ihm läuft Quentin Maceiras – Siderser mit spanischen Wurzeln – auf der rechten Abwehrseite zur Höchstform auf. Die Folge: Maceiras Marktwert hat sich laut transfermarkt.ch seit Januar fast verdoppelt. Jacobacci hat der Mannschaft wieder eine Identität gegeben. Quasi die Jacobacci-DNA.

Fans wollen Jacobacci
Ein Blick auf die «Jacobacci-Tabelle» zeigt, der ehemalige Super-League-Spieler (Meister mit Xamax 1987) holt im Schnitt fast 1,5 Punkte pro Match. Dieser Wert über eine ganze Saison reicht in der Schweiz meist, um am Ende der Meisterschaft auf dem dritten Platz zu stehen. Jacobacci hat die Winner-Mentalität zurück ins Team gebracht. Sitten dominiert unter ihm bei Heimspielen praktisch jeden Gegner. In den Heimspielen gegen YB (0:1) und Zürich (1:1) hatten die Gegner maximum eine Torchance. Das Problem war jedoch oft die Torausbeute. Vereinspräsident Christian Constantin lässt deshalb diese Woche durchsickern, dass er von Jacobacci eine Lösung haben will, wie seine offensiven Kräfte künftig effizienter agieren können. Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Constantin an Jacobacci festhält. Die Fakten sprechen für sich: Die Mannschaft hat sich unter dem 55-Jährigen weiterentwickelt. Ein Grossteil der Fans fordert, dass Jacobacci das Team auch in der nächsten Saison führt. Nach dem Schlusspfiff im Spiel gegen den FC St. Gallen skandieren die Fans denn auch lautstark seinen Namen.

Mehr Tore mit Jacobacci
Maurizio Jacobacci hat die Herzen der Fans erobert. In den letzten beiden Saisonheimspielen gegen YB (13 800 Fans) und St. Gallen (13 300 Fans) wird die 13 000-Marke beide Male geknackt. Sitten schiesst unter dem neuen Trainer mehr Tore. Von den 49 Saisontreffern netzt die Walliser Mannschaft 25 Mal unter Jacobacci ein. Das ergibt einen Schnitt von 1,7 Toren pro Spiel. Auch in dieser Statistik lässt der ehemalige U21-Trainer seine Vorgänger Tramezzani und Gabri hinter sich und liefert starke Argumente für ein langfristiges Engagement im FC Sitten. Über Jacobaccis Zukunft entscheidet schlussendlich der Präsident. Die Gretchenfrage lautet für einmal nicht: Mit oder ohne Jacobacci, sondern welches Team trainiert Jacobacci im nächsten Jahr. Die erste Mannschaft in der Super League oder die U21 in der 1. Liga Promotion?

Simon Kalbermatten

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