Ventil | Der Walliser Blog

«Mehr Tote durch Kühe als durch Weisse Haie»

Quelle: 1815.ch 6

Die Bünder haben Todesängste auszustehen - denn ihre Kühe erheben sich gegen sie und treten tot, was es tot zu treten gibt. Immer wieder seien Kuhattacken zu beklagen.

Und unheimlich ist dabei natürlich auch, dass die Kühe mehr Verletzte oder gar Tote auf dem Gewissen haben als Weisse Haie.

Nun will man reagieren und die bekuhten Weiden besser einzäunen, damit Wanderer nicht durch das Gebiet durchflanieren können. Das ist begrüssenswert.

Hier bleibt eine kleine Anmerkung: Was ist zu tun, wenn gleich eine ganze Herde den Wanderweg blockiert? Und noch schlimmer: Wenn das GPS-Signal genau dann ausfällt und eine Alternativroute undenkbar mehr ist. Gibt es eigentlich schon eine «Vorsicht-vor-der-Kuh»-App?

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Kommentare

  • Dübi - 20

    Eine gute Frage...
    Ich persönlich würde gleich nach dem Motto der ehemaligen Schweizer Mittel- und Langstreckenläuferin Anita Weyermann vorgehen:
    „Gring ache u seckle“

  • Ventil - 00

    Nun, Vorsicht ist sicherlich die Mutter der Porzellankisten, da habt ihr Recht! Doch was ist, wenn man bereits in der brenzligen Situation steht?

    • Ventil - 00

      Ok, ich merke mir den Hinweis, Kaktus!

    • Kaktus - 00

      Also wenn man in dieser brenzligen Situation ist, ein paar Tonnen Kühe auf dich losrennen. Kongfu, mit dem Wanderstock draufschlagen ? Nein, es gibt nur eine Lösung, renne um dein Leben.

  • Maria - 00

    Guter Dienstag!
    Dass sich unsere Kühe zu Wehr setzen, wenn sie gestört werden, ist ihr gutes Recht. Der Wanderer hat auch sein gutes Recht ungestört seiner Wanderung zu fröhnen.
    Was ist nun zu tun?
    Wanderer sollten nicht durch Kuhherden laufen.
    Kühe sollten nicht auf Wanderwegen weiden.
    Tja, was jetzt? Wahrscheinlich beides verbieten. :-)

  • Kaktus - 10

    Guten morgen, zuerst mal muss man sagen dass es sich um Mutterkühe handelt. Das ist sehr wichtig. Die Milchkühe sind längst nicht so aggressiv. Auf Wanderwegen eine Alternativroute wählen ist meistens mit grossen Umwegen und Zeitraubenden Stunden verbunden. Denkt man nur daran einen Berg zu umgehen. Also, wir haben jetzt angenommen Mutterkühe mitten auf dem Wanderweg. Erstens, reissaus nehmen rauf oder runter, großzügig das eingezäunte Gebiet umgehen. Zweitens, da wir jetzt den Wanderweg aus den Augen verloren haben gibt es vier Möglichkeiten, rechts, links nach oben oder unten . Vor zwei Jahren bin ich in so eine Situation geraten, es war sehr mühsam. Da die Wanderung eher dem Schlussspurt zugerichtet war ging es steil nach unten. Habe den Wanderweg nicht mehr gefunden und mir ein paar mal die Beine vertreht. Bin noch nie so wenig Wandern gegangen wie dieses Jahr. Muss auch sagen das ich einen Hund habe. In solchen Situationen mit Hunden durch Kuhherden zu laufen ist wirklich lebensgefährlich. Auch die Hütehundeplakate sind für mich wie Alarmglocken, da ging ich einmal durch, nie wieder.

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