Online seit 4.02.2012 6:00
Quelle: Walliser Bote / tr
Politiker aus den Kantonen Aargau und Wallis trafen sich in Obergesteln
20. Gommergipfel
Bereits zum 20. Male trafen sich heuer, wie üblich am ersten Donnerstag im Februar, Regierungsmitglieder der Kantone Aargau und Wallis sowie Eidgenössische Parlamentarier aus den beiden Kantonen im Obergoms zu einem politisch-gesellschaftlichen Gedankenaustausch in freundschaftlicher Runde.

Die Aargauer Regierung war dieses Jahr vertreten durch Roland Brogli, jene aus dem Wallis durch Vizepräsidentin Esther Waeber-Kalbermatten und Jean-Michel Cina. Als ehemaliger Regierungsräte hatten Kurt Wernli und Wilhelm Schnyder den Weg ins tief verschneite Goms gefunden, wo die Aargauer-Delegation teils seit Jahren gerne ihre Ferien verbringt. Dies gilt auch für verschiedene ehemalige Kantonsparlamentarier und Spitzenbeamte, welche die Runde der Regierungsmitglieder ergänzten. Als Vertreter des Eidgenössischen Parlamentes waren heuer Ständerätin Pascale Bruderer – auch sie eine gute Kennerin des Obergoms – und der gebürtige Ständerat aus dem Obergoms, René Imoberdorf, mit von der Partie.

Als Gastgeberin amtete turnusgemäss die Gemeinde Obergoms mit Präsident Christian Imsand an der Spitze. Für 2013 hat bereits die Aargauer Regierung zum 21. Gommergipfel eingeladen.

Ein Projekt von 62 Millionen

Es kam zu mehreren informellen Ansprachen, in denen das gute Verhältnis zwischen den beiden Kantonen bekräftigt wurde. Die Aargauer Regierung war so erst kürzlich geschlossen zu Gast bei der Walliser Regierung. Aus aktuellem Anlass wurde besonders ausführlich über den Stand der Dinge beim Tourismus-Grossprojekt «Goms Village» informiert. Dieses ist nach verschiedenen Anpassungen nun so nahe an der Umsetzung wie noch die, wie Vizepräfekt Hans Hallenbarter ausführte. Es wird Bau-Investitionen von 62 Millionen Franken auslösen. Offen scheinen derzeit einzig noch Stiftungsbeiträge von gut zehn Millionen Franken. Für den Löwenanteil der Investitionen in der Höhe von rund 50 Millionen Franken steht der Hospitality-Fonds der Credit Suisse bereit.

Geplant ist der Bau eines Viersterne-Hotels mit rund 140 Betten, ergänzt durch eine Welness-Anlage. Zum Projekt gehört zwingend auch die Integration von rund 15 Stallscheunen, die zu Zimmern/Suiten umgebaut werden sollen.

Mehr zu diesem Thema im Walliser Boten vom 4. Februar 2012.

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