Online seit 3.02.2012 20:22
Quelle: Walliser Bote / fm
Wingsuit-Springer entdecken das Glishorn
Adrenalin-Junkies
Im Wingsuit kommen Extremsportler wie Severin Schmid aus Brig-Glis dem ewigen Traum des Menschen vom Fliegen sehr nah.

«Diese Flügelanzüge eröffnen uns Base-Jumpern ganz neue Möglichkeiten», schwärmt Schmid. Durch die Flächen aus Stoff zwischen den Armen und Beinen lässt sich die vertikale Fallgeschwindigkeit auf 80 km/h und weniger senken und in eine Vorwärtsgeschwindigkeit von bis zu 200 km/h umwandeln. Verkleidet wie Batman sausen die Adrenalin-Junkies im Höllentempo entlang von Steilwänden, gleiten über Felsen und Wälder. Ohne Netz und doppelten Boden, versteht sich. Auch ein Reserveschirm wie beim Fallschirmspringen fehlt. Severin Schmid weiss sehr wohl, dass es «keine zweite Chance» gibt, will sich aber keinesfalls als lebensmüde darstellen lassen. 

Gut geeignet fürs Wingsuit-Springen ist das Glishorn, welches Serverin Schmid und seine Kollegen aus der «sehr kleinen Oberwalliser Szene» im vergangenen Herbst für sich entdeckten. Eineinhalb bis zwei Minuten lang zischen die waghalsigen Gesellen vom 2525 Meter hohen Gipfel entlang der Felswände in die Tiefe, bevor sie 150 Meter über dem Talgrund den Schirm ziehen und im Holzji, bei Gamsen oder in der Geschina zur Landung ansetzen.

Lesen Sie mehr über die Vogelmänner im Walliser Boten vom 4. Februar 2012. 

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