Klangvolle Namen wie FC Bayern München, Borussia Dortmund, Blackburn Rovers, Inter Mailand, AC Milan, Atletico Madrid und FC Porto zählten zu den Turniersiegern. Als grösster Fussball-Event im Oberwallis hat der «Cup of the alps» den Zuschauern jedes Jahr Juniorenfussball auf europäischem oder sogar weltmeisterlichem Top-Niveau geboten und dabei einen wichtigen Beitrag zur Förderung junger Sportler geleistet. Jetzt soll Schluss sein mit dem beliebten Turnier.
Strukturelle Probleme
Vor dem Hintergrund zunehmender struktureller Probleme haben sich die Verantwortlichen entschieden, das Turnier nicht mehr weiterzuführen. Der «Cup of the alps» war immer ein sportlicher Erfolg. Die Organisation und Durchführung erwies sich aber je länger desto mehr als nahezu unüberwindbarer Hindernislauf. Als kostenintensiver Anlass mit verhältnismässig geringen operativen Erträgen ist man auf grosszügige Sponsoren angewiesen – die nötigen Haupt- und Co-Sponsoren blieben in den letzten Jahren aus. Zusätzlich fehlt mittlerweile die Unterstützung der grossen Verbände FIFA und UEFA. Bei der Mittelbeschaffung konkurriert man zudem die lokalen Fussballvereine, was nicht den sportlichen Zielen der Turnierverantwortlichen entspricht. Nicht zuletzt zeigten die schwindenden Zuschauerzahlen das mangelnde Interesse der Oberwalliser Bevölkerung auf.
Die beste Lösung
Der «Cup of the alps» habe seine Ziele erreicht, resümieren die Verantwortlichen. Die sportlichen Höhepunkte würden unvergessen bleiben. Allerdings sei der Spitzenfussball heute allgegenwärtig – es sei eine Sättigung spürbar, die bei allen Akteuren Spuren hinterlasse. Ein Rückzug auf dem Höhepunkt erscheint deshalb für die Verantwortlichen des Turniers als sportlich und finanziell beste Lösung.



