Wenn eine Familie unter Armut leidet, sind ihr die Kinder am meisten ausgesetzt. Sie verzichten täglich, auch auf Kleinigkeiten. Weil sie an vielen Aktivitäten ihrer Schulkameraden nicht teilnehmen können, werden sie immer mehr ausgegrenzt. Ihre Schulleistungen sinken und damit werden ihre Bildungschancen schlechter.
#DOSSIER#Deshalb brauchen armutsbetroffene Kinder Solidarität und konkrete Hilfe. Gastfamilien leisten mit der Aufnahme eines Ferienkindes in ihre Familie einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung eines Kindes, profitieren selber und investieren in seine Zukunft. Die Gastkinder kommen aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich. Bei der Erstvermittlung sind sie im Alter von 5 bis 11 Jahren.
Ziel ist, dass die Gastkinder ihren Erholungsaufenthalt, wenn möglich, jedes Jahr bei der gleichen Gastfamilie verbringen dürfen. Für die Aufnahme eines Ferienkindes braucht es kein spezielles Beschäftigungsprogramm, kein eigenes Zimmer oder viele Spielsachen. Wichtig ist, die Kinder in das Familienleben einzubinden, ihnen Zeit, Aufmerksamkeit und Zuwendung zu schenken.
Kovive bereitet die Gastfamilien sorgfältig auf die Aufgabe vor. Zudem steht ein Netzwerk von erfahrenen Gasteltern in deren Wohnregion unterstützend zur Seite. Als Gastfamilie berücksichtigt Kovive Familien mit Kindern, Paare mit erwachsenen Kindern, kinderlose Paare und Einzelpersonen. Für Sommer 2012 werden in der Deutschschweiz 250 neue Gastfamilien gesucht.
Das Schweizer Kinderhilfswerk Kovive mit Sitz in Luzern setzt sich bereits seit 1954 für Kinder in Not ein. Jedes Jahr erleben 1200 sozial benachteiligte Kinder aus dem In- und Ausland erholsame Ferientage bei Schweizer Gastfamilien, in Kinderlagern sowie in Familienferien. Neben den über 2000 Freiwilligen engagieren sich unter anderem Flavio Cotti, Simone Niggli-Luder, Gardi Hutter, Stéphane Chapuisat und Sylviane Berthod im Patronatskomitee von Kovive für Kinder in Not.
Informationen: www.kovive.ch; info@kovive.ch, Telefon 041 249 20 90.



