Ein Teil der Oberwalliser Feuerwehren nutzt den Tag ihrer Schutzpatronin, der heiligen Agatha, um grossangelegte Übungen durchzuführen. So in Baltschieder, wo die Feuerwehrleute einen Brandausbruch in der Stallung/Restaurant «Cavallo» übten – trotz sage und schreibe 10 Minusgraden.
«Wir gehen davon aus, dass zwei Personen, die eine im Dachgeschoss im Heuraum und eine im Restaurant, vom Brand betroffen ist. Unsere Aufgabe ist es, sie zu retten und den Brand unter Kontrolle zu bringen und zu löschen», sagte Feuerwehrkommandant Thomas Henzen. Eine kleine Konzession an die sibirischen Temperaturen wurde gemacht: Das Wasser blieb in der Löschwasser-Reserve und kam nicht zum Einsatz.
Jahresrapport in Naters
In Naters begann der Tag mit der traditionellen Messfeier, dann mit dem Hock der verschiedenen Züge und schliesslich mit dem grossen Jahresrapport. Major Grand Christian liess vor Gästen befreundeter Feuerwehren, der Gemeindebehörden angeführt von Präsident Manfred Holzer und einer grossen Zahl von Aktiven, das Feuerwehrjahr Revue passieren. Es war ein Jahr, dass insgesamt nicht weniger als 7689 Stunden an Kursen, Übungen, Ordnungsdiensten aber auch 80 Einsätzen gebracht hatte. Die Einsatzart reichte vom solidarischen Einsatz beim grossen Waldbrand von Visp/Eyholz bis hin zum «Wespen-Alarmen», bei denen die Feuerwehrleute in immerhin 34 Fällen die Nester von ungebetenen Gästen, nämlich von Hornissen, fachgerecht entsorgen mussten.
Mehr zu den Agathafeiern im Walliser Boten vom 6. Februar.







