Das Stimmvolk konnte sich am Mittwoch und am Sonntag zum Vertrag äussern, der zwischen den Partnergemeinden und der Parkvereinigung ausgehandelt worden war. Die Ablehnung fiel zum Teil sehr deutlich aus.
Nein sagten die Stimmberechtigten in den Gemeinden Les Agettes (75%), Evolène (69%), St. Martin (56%), Hérémence (63%) und Grône (53%). Nur in Vex und in Mont Noble fand das Projekt mit 59 beziehungsweise 55 Prozent Ja-Stimmen Anklang. In einigen Kommunen lag die Stimmbeteiligung bei über 80 Prozent.
Projekt-Koordinatorin Valérie Gaspoz blickt trotzdem zuversichtlich in die Zukunft. Sie ist überzeugt, dass die Arbeit der letzten Jahre nicht umsonst war und zu einer Neuausrichtung führen kann, wie sie gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte.
Mit dem Nein der Stimmberechtigten wird auch die Unterstützung des Bundes und des Kantons hinfällig - nämlich jährlich 400'000 Franken bei einem Jahresbudget von rund 700'000 Franken.
Unter den politischen Parteien hatte sich nur die SVP ausdrücklich und offiziell gegen das Projekt ausgesprochen. Entsprechend gross ist nun die Genugtuung der Partei. Das Abstimmungsergebnis sei ein «grosser Sieg über die Technokraten in Bern und die Umweltschützer, die unser Tal mit Hilfe der lokalen Behörden unter eine Käseglocke stellen wollten».
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