Da die Temperaturen in der Höhe in der Nacht auf Mittwoch in 24 Stunden stellenweise über 20 Grad angestiegen sind, spricht SF Meteo bereits von einer «massiven Erwärmung». Allein: bei Temperaturen von noch immer bis zu minus 24 Grad (Meteomedia-Station Glattalp SZ), ist der Begriff «Wärme» verwegen.
Zu den Orten, an denen die Temperatur in einem Tag im zweistelligen Bereich anstieg, gehören beispielsweise Zermatt, der Sustenpass, der Grimselpass und der Säntis. Dort kletterte die Temperatur zum ersten Mal seit dem 27. Januar über den Gefrierpunkt.
Die Wetterkamera von SF Meteo auf der Sillerenbühl ob Adelboden BE zeigte am Mittwochnachmittag strahlend blauen Himmel bei Temperaturen um die 4 Grad über Null. Auch auf der Riederalp VS herrschte sonniges Wetter knapp über der Nullgradgrenze.
Auslöser dafür war das Absinken wärmerer Mittelmeerluft, die mit teils kräftigem Südostwind über die Alpen kam. Der Wärmeschub in den Bergen bedeutete für die Skidestinationen mildes und sonniges Wetter. Deutlich wärmer wird es indes nicht: Bereits ab Donnerstag wird wieder kältere Luft erwartet: Fürs Wochenende prognostizieren die Meteorologen einen erneuten Kälteeinbruch.
Im Flachland zeigte das Thermometer am Mittwochmorgen noch immer Temperaturen um minus 10 Grad an. Das ist laut SF Meteo zwar 4 bis 10 Grad weniger kalt als am Tag zuvor, doch davon ist wegen der Bise kaum etwas zu spüren. Wegen des kalten Windes aus dem Norden fühlen sich die Temperaturen tiefer an, als sie tatsächlich sind.
Mehr Wallis Wetter hier



