Die Indikatoren wurden in der neu aufgeschalteten Version stark erweitert. Sie beziehen sich auf insgesamt 40 Krankheitsbilder und Behandlungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Lungenentzündung oder den Ersatz eines Hüft- oder Kniegelenks.
#DOSSIER#Aus den Fallzahlen geht hervor, wie viel Erfahrung ein bestimmtes Spital bei der Behandlung einer Krankheit hat. Anteilswerte, beispielsweise der Anteil Kaiserschnitte an allen Geburten oder der Anteil Eingriffe, die laparoskopisch, das heisst mit Hilfe eines optischen Instruments, durchgeführt worden sind, geben ein detailliertes Bild über die Praxis in den betreffenden Spitälern.
Der Anteil der Todesfälle bildet zudem den Ausgangspunkt für vertiefte Analysen und Verbesserungen in den Spitälern. Die Ergebnisse sind risikobereinigt. Dabei wird die effektiv beobachtete Mortalität in Beziehung gesetzt mit der zu erwartenden Mortalität, welche sich aus dem Alter und dem Geschlecht der Patienten ergibt.
Die Spitäler und die Kantone konnten ihre Daten vorgängig zu Kenntnis nehmen und kommentieren. Die Datenbasis bilden die Routinedaten der Medizinischen Statistik des Bundesamtes für Statistik für die Jahre 2008 und 2009.



