Die Position der Walliser Regierung in Sachen Zweitwohnungsinitiative ist klar: «Für das Wallis wäre eine mögliche Annahme der Initiative eine Katastrophe, denn Arbeitsplätze werden zerstört und die Wohneigentümer und einheimische Bevölkerung benachteiligt. Zudem wehren wir uns gegen eine Bevormundung unseres Kantons».
#DOSSIER#Wie Staatsrat Jean-Michel Cina weiter betonte, sei ein solch breites Engagement der Walliser Regierung in einem Abstimmungskampf einmalig. «Der Weg über die Medien ist aber unser einziges Mittel die Bevölkerung zu sensibilisieren und unsere Botschaft auch in die West- und Deutschweiz zu tragen.»
Der grosse Teil der Schweizer Bevölkerung fühle sich nicht von der Zweitwohnungsinitiative betroffen. «Es müsste sie aber interessieren, denn Fakt ist, dass 80 Prozent der Zweitwohnungen in Schweizer Hand sind», so Cina weiter.
Was für Auswirkungen die Annahme der Initiative für eine Tourismusdestination wie Riederalp hätte, die aktuell einen Zweitwohnungsanteil von 70 bis 80 Prozent verzeichnet, erfahren Sie im «Walliser Boten» vom 23. Februar.



