Die Filmaufnahmen sind nicht gerade ein Musterbeispiel an Bildschärfe und -qualität. Das ist aber nicht weiter verwunderlich, ist der Film doch bereits 58 Jahre alt. «14 Tage Walliser Sonne, Wind, Staub – und Heida», das verspricht der Titel. Im Laufe des Films werden Szenen aus dem Alltag der Malterser-Jungs im Lager in Visperterminen gezeigt. Zwischendurch lassen immer wieder auftauchende Szenen den Betrachter aber auch das alte Dorf von Visperterminen und seine Bewohner bestaunen. So zum Beispiel ein grosses Dorffest, bei dem der Pfarrer und der damalige Gemeindepräsident Gustav Heinzmann Ansprachen halten.
Eine «teure» Produktion
Mehr als eine halbe Stunde Filmmaterial über das Lager der Jungwächtler aus dem luzernischen Malters wurde auf die Videoplattform hochgeladen. Gefilmt wurde er von Hans Thürig während zwei Tagen auf Normal-8 Kodachrom. Wie der Vorspann des Videos verrät, kostete solch eine Filmrolle, die nur gerade für drei Minuten lange Aufnahmen reichte, im Jahr 1953 nicht weniger als 27 Franken. Ein Vermögen, wenn man einen damaligen Monatslohn von ungefähr 350 Franken bedenkt.
Das komplette Video finden Sie unter diesen beiden Links: Teil 1, Teil 2.







