Online seit 22.08.2010 12:09
Quelle: 1815.ch / hat
Open Air Sanität
«Alles sehr gut gelaufen»
Trotz Bands, die das Publikum zum Pogen animierten, war es ein sehr ruhiges Open Air für die Sanität. Neben Alkoholfolgeerscheinungen waren heuer vor allem Wespen und andere Insektenstiche zu behandeln.

Wie die Leiterin der Sanität am Open Air Gampel, Tania Brunner, berichtete, hatte man «während dem Konzert von Limp Biskit gerade mal vier Patienten zu betreuen». Aber auch über die vier Tage betrachtet, habe man «einen sehr geringen Sanitätsaufwand» betreiben müssen. Diese gute Bilanz ist sicherlich auch der hervorragenden Organisation der Sanität zuzuschreiben. So waren etwa beim Konzert von «Limp Biskit» sieben Sanitätsteams an der Bühne positioniert und weitere mobile Sanitäter patroullierten das restliche Gelände. Grössere Vorfälle habe es keine gegeben.

Einsatz ausserhalb des Geländes

Dieses Jahr ist die Sanität des Open Air Gampel zum ersten Mal auch ausserhalb der eigentlichen Zuständigkeitszone (Festivalgelände und Camping) im Einsatz gewesen. So reagierte man in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf einen Notruf der allgemeinen Sanität, um einer einer Festivalbesucherin in Gampel zu Hilfe zu kommen.

Alkohol, Wespen und Gewalt

Während sich die Behandlungen von Schweralkhoholisierten etwa auf dem letztjährigen Niveau bewegt haben, habe man «überdurchschnittlich viele Wespen und Insektenstiche» behandeln müssen, so Brunner. Die Arbeit der Sanität sei dieses Jahr ohne Aggressionen gegen das Sanitätspersonal abgelaufen, weil man am Osteingang beim Sanitätszelt einen Sicherheitsmann postiert hatte.

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