Justiz | Auf der Heimfahrt vom Jugendzentrum Brig

13-jähriges Mädchen sexuell belästigt

Ein junges Mädchen wurde hier von einem Mann überredet, sich heimchauffieren zu lassen.
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Ein junges Mädchen wurde hier von einem Mann überredet, sich heimchauffieren zu lassen.
Foto: 1815.ch

Quelle: 1815.ch 25

Ein 22-jähriger Mann aus Mazedonien ist kürzlich wegen sexueller Belästigung eines Mädchens aus Brig zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden.

Der Vorfall ereignete sich im Frühjahr 2015. Die 13-Jährige hielt sich mit Kolleginnen im Jugendtreff Brig auf, wo sie von einem 22-jährigen Mazedonier, der in der Region wohnhaft ist, in ein Gespräch verwickelt wurde. Als sich das Mädchen später von ihren Kollegen verabschiedete, um pünktlich zu Hause zu sein, überredete sie der Mann, sie nach Hause zu fahren.

Bereits während der Fahrt hat der Mann das Mädchen unangemessen berührt, diese setzte sich zur Wehr. Zu massiven Übergriffen kam es dann auf dem Parkplatz vor ihrem Zuhause, als er sie gegen ihren Willen an die Brüste und zwischen die Beine fasste.

Anzeige trotz Drohung

Als sich das Mädchen wehren und aussteigen wollte, hinderte sie der Mann gewaltsam daran. Als die 13-Jährige zu schreien anfing, liess der Mann von ihr ab. Beim Aussteigen drohte er ihr mit Konsequenzen, falls sie jemanden über den Vorfall in Kenntnis setzen sollte. Dennoch zeigte das Mädchen den Mann bei der Polizei an.

Die Staatsanwaltschaft Oberwallis verurteilte den jungen Mazedonier nun kürzlich per Strafbefehl wegen sexueller Handlungen mit Kindern und sexueller Nötigung zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu 45 Franken auf Probe von zwei Jahren. Überdies muss er eine Geldstrafe von 350 Franken sowie die Verfahrenskosten von 650 Franken bezahlen.

zen

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Kommentare

  • ähm. - 01

    der Täter soll in Psychiatrische behandlung geschickt werden. Hohe Geldstraffe ist i.O aber sobald dies beglichen wird hat man weiterhin der Gedanke dass es um ein Wiederholungs Täter sich handelt.

  • Boris Smutov - 614

    Wenn man es den jungen Mädchen nicht besser vormacht, kommt es zu üblen Entgleisungen.
    Allein der aufreizende Affentanz bei der Miss Schweiz Wahl lebt der Jugend falsch vor. Jetzt ist das Geschrei da. Die Eltern müssen die Töchter zu Anstand erziehen.

    • Gudrun Peterlin - 34

      SW, sie dürfen nicht beleidigend werden. Das ist nicht zu tolerieren. Dass die junge Frau zu Fremden in das Automobil zusteigt, gibt mir arg zu Denken. Gehört die Warnung an Mädchen, auf Distanz zu Männern denn nicht mehr zu den Aufgaben der Eltern? Man kann als Frau auch nicht durch die Weltgeschichte trampen, ohne in Gefahr zu geraten. Sich von fremden Ansprechen zu lassen und dann in sein Automobil steigen - nein das geht nicht.

    • S.W - 125

      Herr Smutov

      Sie habe überhaupt keine Ahnung!!!!!
      Das eine hat mit dem andern nichts zu tun.
      Wenn ein Mädchen von einem AUSLÄNDER fast missbraucht wird,hat es mit der Erziehung der Eltern was zu tun?!!!!!

  • Alexander - 188

    Ich habe vor ein paar Jahren die selbe Strafe erhalten... weil ich mit einem Päckchen Gras erwischt wurde ... Urteilen sie selber, wer hier der Gesellschaft mehr Schaden zugefügt hat.

    • S. Afghane - 138

      Du förderst mit deinem Verhalten den internationalen Drogenhandel, inklusive der Bandenkriege mit etlichen Toten jährlich. Noch Fragen?

  • Didi - 316

    So billig derfa cho!!!! Klingelingeling klingelingeling hier kommt der Eiermann... Schnipp und ab;)))

    • H.-P. Mosers - 621

      Für dich sollte man auch nur noch auf ganz einfache Lösungen zurückgreifen, oder?

  • Tschikai - 416

    Achtung: Solche Typen muss man direkt ausschaffen. Solche Leute haben hier nichts zu suchen! Wir sind verpflichtet, unsere Frauen zu schützen! Dem Mädchen kann man zu seiner Anzeige nur gratulieren!
    Ich hoffe doch, das Mädchen hat trotzdem etwas dazu gelernt: Dass man sich nicht von fremden Männer nach Hause fahren lassen soll.

    • Urs K. - 821

      Stammtischgefasel. Keine Ahnung von den Details, aber eine feste Meinung. Und wenn es gegen Ausländer geht, gibt es eh nur Ausschaffen als Lösung. Die Rolle des Mädchens kommt hier zu kurz. Wie war sie gekleidet? Musste man erkennen, dass sie erst 13 war, oder sah sie deutlich älter aus? Hat sie den Jungen Mann durch falsche Signale ermutigt usw.?
      Interessiert hier doch keinen. Sähe wahrscheinlich ganz anders aus, wenn hier ein Eidgenosse am Werk, und eine Mazedonierin das Opfer gewesen wäre.

    • Sabrina - 1329

      Und was willst du mit Schweizern machen, die das Selbe machen? Ebenfalls ausschaffen? Schon mal daran gedacht?

  • Joe - 454

    Falsches Bild! Hier sollte der Kopf des Mannes öffentlich dargestellt werden. Am besten das Polizeifoto. Das Jugendtreff kann nichts dafür.

    • Stefan - 221

      @Urs K.: Es ist scheissegal wie ein Mädchen gekleidet ist oder wie alt sie aussieht!!
      Das gibt einer Person noch lange nicht das Recht sie anzufassen!!

      @Sabrina: Einen Schweizer sollte man hinter Gitter sperren und einen Ausländer eben vor die Grenze stellen. So einfach ist das...

  • Walther - 948

    Warum genau ist die junge Dame bei dem ihr Fremden in den Wagen gestiegen?
    Und obgleich schon während der Fahrt Dinge geschahen, die ihr nicht angenehm waren, blieb sie nach dem Parken noch im Fahrzeug?!
    Sonderbares Verhalten. Die wird noch öfters in vergleichbare Situationen geraten.

    • reini - 91

      blöde Fragen zum Opfer, keine zum Täter.

    • Der Thedy - 380

      Und wieso müssen immer wieder die Opfer zu Tätern gemacht werden. Es ist vielleicht für manchen Erwachsenen nicht nachvollziehbar, was da geschehen ist, trotzdem sollte man sich mal fragen "wie hätte ich wohl als 13-jähriges Kind in dieser Situation reagiert". Da sind Angst und Panik mit im Spiel und da hat man oft nur noch einen einzigen Gedanken - weg, nur irgendwie weg. Doch das gelingt dann meist nicht, ich rede aus eigener Erfahrung. In solche Situationen kann jeder Mensch geraten, vor allem aber Kinder und Jugendliche. Doch indem man den Täter schützt und das Opfer zum Täter macht, hilft man nur dem Täter und spornt ihn an, bald mal sein nächstes Opfer zu suchen, dass ja dann wieder zum Täter gemacht wird.

  • Der Thedy - 354

    Das war ein guter Entscheid, sich trotz Drohung zu überwinden und den Täter anzuzeigen, alle Achtung! Leider scheinen die Instanzen, die den Fall dann bearbeitet haben, weniger Achtung zu verdienen, da diese, aus mir unverständlichen Gründen, die Angelegenheit einmal mehr unter den Teppich kehren, indem sie das Ganze als Bagatelldelikt einstufen, das mit ein paar Fränkli erledigt ist. Dass bei solchen Urteilen die Kriminalität und der Unmut über solche "nette Mitmenschen" gefördert wird, scheint diesen Instanzen nicht gewiss zu sein. Danach wundert man sich dann, wenn in manchen Fällen zur Selbstjustiz gegriffen wird.

  • Erik - 423

    Na Toll, das ist ja die reinste Werbung für Sexualverbrecher. 1000.- für eine versuchte Vergewaltigung. Bei solchen Urteilen wird sich niemand mehr vor den rechtlichen Konsequenzen fürchten.

  • Dani - 333

    Was ich eigentlich schreiben möchte darf ich nicht schreiben, da man es dann nämlich nicht veröffentlichen würde.

  • P. - 420

    Kompliment an die 13-jährige für ihren Mut Anzeige zu erstatten

  • Susanne - 592

    Hohe Geldstrafe? Dass ist ja wohl ein Witz... Auch hier wird wieder zugeschaut bis was schlimmeres passiert.

  • walliser - 634

    Wow und jeder kiffer wird behandelt wie ein schwer verbrecher und hier kann ein mann ein mädchen beinahe vergewaltigen und bekommt nur ne busse. Kuscheljustiz schweiz

  • Echtjetzr - 493

    Hallo was soll den das?
    Eine Geldstrafe für solche Taten??? Die sollte man einsperren und nie mehr rauslassen!!!?

  • Nicki Lauda - 652

    Hohe Geldstrafe? Das ist ja viel weniger Busse als wenn man mit dem Auto etwas zu schnell unterwegs ist oder mit 0.51 Promille erwischt wird.

  • Dr. Nötzli - 618

    ausschaffen!

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