Mittelalterliche Skulptur
700-jährige Pietà aus Raron verschenkt
Das Rilke-Dorf Raron.
Foto: zvg
Eine mittelalterliche Skulptur aus dem 14. Jahrhundert aus einer privaten Sammlung findet ihren Platz neu im Museum für Kunst und Geschichte in Freiburg.
Der Präsident der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), Patrick Aebischer, schenkt dem Museum für Kunst und Geschichte in Freiburg eine Sammlung von mittelalterlichen Skulpturen. Die Statuen stammen aus dem Fundus von Aebischers Vater.
Künstler Emile Aebischer, besser bekannt unter dem Namen «Yoki», starb im vergangenen Jahr in seinem 91. Altersjahr. Der Maler gilt insbesondere mit seinen Glasmalereien als Erneuerer der sakralen Kunst. Er interessierte sich auch sehr für Bildhauerei, die er in den 1940-er Jahren selber betrieb.
Mit dem Sammeln von Skulpturen begann Yoki nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Zu den nun an das Freiburger Museum abgegebenen Werken gehören etwa der Kopf einer Heiligen aus der Region Ile-de-France ungefähr aus dem Jahr 1300 und eine Pietà aus Raron aus dem 14. Jahrhundert.
Das Museum stellt die von Yoki respektive Patrick Aebischer erhaltenen Skulpturen nun bis 2015 aus. Dann werden sie Teil der ständigen Sammlung, wie die Verantwortlichen am Freitag bei der Präsentation der Statuen bekanntgaben.









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