Grossraubtiere | Landbesitzer Zuber nach Wolfsangriff auf Sommerweide bei Törbel:

«Gruppe Wolf Schweiz soll Schafkadaver auf Wanderweg entsorgen»

Gerissene Tiere auf dem Yakspfad bei Törbel. Landbesitzer Zuber fordert, dass die Kadaver von der Gruppe Wolf Schweiz entsorgt werden.
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Gerissene Tiere auf dem Yakspfad bei Törbel. Landbesitzer Zuber fordert, dass die Kadaver von der Gruppe Wolf Schweiz entsorgt werden.
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch 41

In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind oberhalb von Törbel in Richtung Embd auf einer Sommerweide acht Schwarznasenschafe von einem Wolf gerissen worden. Ein weiteres Tier musste aufgrund seiner Verletzungen abgetan werden. Nun meldet sich der Landbesitzer zu Wort und fordert von der Gruppe Wolf Schweiz, die Kadaver von seinem Grund und Boden zu entfernen.

Die rund eine Hektare umfassende Sommerweide, welche unterhalb der Rinderalpe auf etwa 1700 m ü. M. gelegen ist, befindet sich im Besitz von Alexander Zuber. Seit mehreren Jahrzehnten werde das mit einem Knotengitterzaun umzäunte Stück Land an einen Schäfer vermietet, der heuer ebendort rund 20 Schwarznasenschafe sömmerte. Ferner werde die Weide vom Yakspfad, einem beliebten Wanderweg, der im Sommer von zahlreichen Touristen benutzt werde, durchquert, gibt Bodenbesitzer Zuber, der selber keine Tiere hält, gegenüber 1815.ch an.

Nachdem die gerissenen Tiere am frühen Sonntagmorgen gefunden wurden, habe der Schäfer seine Herde von der Sommerweide abzogen. Die acht Schafkadaver seien auf der Weide, in unmittelbarer Nähe zum Yakspfad liegen geblieben. «Ich sehe nicht ein, warum sich der Schafbesitzer die Mühe machen soll, die toten Tiere zu entsorgen.» Auch er selbst sehe sich nicht in der Pflicht, die auf dem Wanderweg liegen gebliebenen Kadaver wegzuräumen.

Er fordert die Gruppe Wolf Schweiz deshalb auf, auf seinem Boden für Ordnung zu sorgen und die Kadaver zu entfernen. «Schliesslich setzt sich die Gruppe für den Schutz des Wolfes ein», zeigt sich Zuber genervt. «Nun sollen sie auch für dessen angerichteten Schaden aufkommen. Die Verantwortlichen sollen sich nach einem Wolfsangriff endlich einmal auf Platz begeben, um zu sehen, wie die Schafe vom Raubtier zugerichtet wurden.» Beim Anblick der gerissenen Tiere würde sich die Denkweise einiger Wolfssympathisanten möglicherweise ändern.

Mit Blick in die Zukunft fragt Zuber ausserdem, wie er die Fläche nun bewirtschaften solle. Jetzt, da er dort, aus Angst vor weiteren Angriffen, keine Nutztiere mehr weiden lassen dürfe. «Wird die Fläche nicht mehr beweidet, wird diese verbuschen. Die Weide ist dann nichts mehr wert.»

zen / pan

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Kommentare

  • Freund des Dudens - 844

    Eure Gross- und Kleinschreibung macht mich traurig...

  • Serkan - 1987

    Da haben wir wieder die Priorität Nummer 1 im Wallis gefunden: Pro Jahr 40 gerissene Schafe durch einen Wolf, während ein Vielfaches der Tiere durch andere Ursachen (Abstürze, Krankheiten) verenden. Schön, wenn man keine andere Sorgen in der Moosalp-Region hat!

    • stefan - 5026

      lieber Serkan ,wenn du schon die Abwanderung als Problem siehst, nimms locker wir haben ja zum Glück Dich als Zuwanderer...

    • Serkan - 2250

      Es sollte vielleicht dazu helfen, ein Problem richtig einzuordnen.

      Mal so als Beispiel:
      http://www.blick.ch/news/schweiz/graubuenden/nur-wenige-schafe-werden-raubtier-opfer-der-wolf-ist-gar-nicht-so-boese-id3919312.html

      Aber ja, natürlich ist es jedem freigestellt zu glauben, der Wolf sei das grösste Problem im Oberwallis. Man könnte ja den Eindruck erhalten, dass jeder Oberwallis schon mindestens 3 Risse zu beklagen hatte, so präsent ist das Thema.

      Da würde ich mich wirklich eher mal um die allgemeine Entwicklung des Tourismus, den Staatshaushalt und die Abwanderung kümmern als dass man diese paar Schafe zum alleinigen politischen Thema hochstilisiert.

      Natürlich ist es unschön und mein Seelenheil hängt auch nicht an diesem Wolf, aber man sollte doch bitte die Relationen wahren.

    • Valerius - 6013

      Und die Tatsache, dass einige Schafe zu Tode stürzen, rechtfertigt, dass sich andere vom Wolf töten lassen müssen?

  • bernd rosenstock - 2073

    Andere länder,andere sitten,nun denn,jetzt sind wir wieder mal im wallis gelandet,wo der wolf schon wieder lange eingewandert ist.Man bedenke,da gabs früher kaum menschen,und der wolf betrachtete wohl ganz genau mit argwohn was ihm da in puncto 2beiner erwartete.
    Im wallis gabs vor langer zeit schon einmal einen vorfall,wo der wolf angeblich im blutrausch mehere schafe auf einer alm tötete.Im nachhinein stellte sich heraus,das besagte schäfer ihre sorgfallspflicht gegenüber ihren schafen nicht so genau nahmen.Innwerhalb der schafgruppe herrschte eine hufkrankheit,die auch auf gemsen übersprang wenn sie nicht behandelt wurde.Ein fast tägliches wasser-fussbad sollte abhilfe schaffen,aber freund schäfer tat das nicht.Mehrere schafe wurden krank,sonderten sich teilweise von der herde ab,und dann kam der böse wolf,und tötete diese schafe ach so grausam,obwohl er ja nur die kranken tiere riss.Es gab damals auch keinen herdenschutz,wie er heute erfolgreich,auch in anderen ländern,angeboten und genützt wird.Im wallis gab es immer wieder ein lautes geschrei,wenn irgentwo ein bericht auftauchte,wo der wolf wieder schlimm zugeschlagen hat,aber,die hand,die der wolfsschutz,herdenschutz,den schäfern hin hält,wird nur spärlich angenommen. Es wird wohl immer schwierig sein,dem menschen klar zu machen,das 1.dieser wolf viel früher als der mensch da war,und das er 2. ein recht hat,sich wieder anzusiedeln.Das wallis hat eine unglaublich schöne natur,und der einwohner dort sollte sich grössere gedanken darrüber machen,was er daraus machen will,und der herdenschutz ist eine sehr gute sache dafür.

  • Nele - 7114

    Wenn niemand mehr Tiere raufbringt, kommen die Wölfe dann runter oder was fressen die dann?

    • Julius Cäsar - 238

      Wahrscheinlich Pasta und Pizza in Italien

  • Augstborder - 11020

    Meines Wissen waren im turtmanntal zwei Herdenschutzhunde dabei und wurde gleich gerissen wie gut funktioniert der
    Herdenschuz ? Der Besitzer darf ja den Schaden nicht veröffentlichen wenn ein schutzhund dabei ist

    • PHIL - 3010

      Simon kannst du mir sagen wie das Dorf Turtmanntal aussieht und wieviele Dorfbeizen es da gibt? Wieviele ganzjahres Einwohner hat das Turtmantal?

    • Simon - 1472

      Der Besitzer darf den Schaden nicht veröffentlichen? Haha
      Meinen Sie, das dass in unseren Bergdörfern wirklich verschwiegen wird wenn es ein Riss gab? Dafür sind mir zuviele Dorfbeizen mit "alles Wisser" gefüllt :)

  • Der Tourist - 11118

    Als Tourist bewandere ich seit Jahren die Augstbordregion, im Sommer wie im Winter.
    Besonders die Höhenwanderung Bürchen-Törbel-Moosalpe ist eine meiner Favoriten.
    Unter den neuen Gegebenheiten frag ich mich schon seit geraumer Zeit ob das Wallis noch meine Touristen Destination ist : schaflose Weiden, resp. eingekerkerte Tiere; eingeschränkte Wanderfreiheit; bedenken über mögliche Wolfsbegegnungen; und nun auch noch die illegale Einwanderungen. Muss ich da demnächst wohl meine Wanderausrüstung mit Flinte & Bajonett erweitern ... oder eben besonders das Oberwallis als Tourist meiden ?!
    Bekanntlich wird sogar mit Heli den von Süden kommenden Illegalen nachgespürt; die mörderischen wütenden Wölfe dagegen lässt man geschützt gewähren und vermehren ! Wo bleibt da die Vernunft und Verhältnismässigkeit ?
    Ich bin kaum allein mit meinen Bedenken, und manch andere in meinem Umfeld überlegen sich vermehrt ob sich ein Urlaub im Wallis überhaupt noch lohnt! Kann's das Sein? Wo doch bisher gerade das Wallis für Erholung und friedliche Ruhe geschätzt (war) ....

    • Mage - 407

      @ Dunja
      Und die Plaperst eher als dass du von was Ahnung hast

    • dunja - 1275

      Ich freue mich darauf, endlich mal einem wilden wolf zu begegnen. Das ist weitaus bereichernd als die degenerierte nutztiere in den alpen zu schauen. Es gibt viel zu viele schafe und die schaden eher als dass sie der natur einen nutzen btingen

  • Wir schaffen das...! - 9218

    Wolf einfangen und an den Kehrichtablegestellen von grösseren städtischen Agglomerationen wieder aussetzen! Der Wolf lernt schnell....!

  • (Nicht mehr) Stiller Beobachter - 2088

    ist das euer ernst? :D einfachste lösung, man schiebt die schuld bzw. problem einfach auf den nächst besten...und Ihr Medien 1815/WB/RRO unterstützt dieses tamtam noch. Da stellt sich die frage, was haben diese 3 redaktionen gemeinsam? ;)

  • Bärgler - 1086

    ... und noch was: Ich bewundere Menschen, die sich mit Leib und Seele für eine Sache einsetzen. Sei es von Schäfern für ihre Tiere oder Wolfsbefürwortern, oder von Menschen die mit kleinen Booten riesige Dampfer rammen um die Wale zu schützen. Respekt all jenen! Jeder darf seine Meinung haben und diese auch äussern, solange es der Sache dient. Ich beobachte aber seit ein paar Monaten, dass die Pro Wolf Gruppen das Wallis gezielt in ein schiefes Licht rücken wollen, so sehe ich das jedenfalls. Die Berichte auf der Facebook Seite tragen Titel wie "Dümmer gehts nicht mehr..." oder "Weitere Provinzposse aus dem Wallis...". Das führt nicht mehr zu Lösungen, sondern schürt nur Hass und Wut. Das sieht man an den Kommentaren. Ich finde das sehr schade, dass wir alle als dumme, faule Tierhasser dargestellt werden. Und das dies auch noch gezielt bewirtschaftet wird, kann ich nicht begreifen. PS: Uns Wallisern würde es niemals in den Sinn kommen, anderen Kantonen vorzuschreiben, wie diese mit ihren Problemen umzugehen haben. Weshalb? Weil wir als Bergkanton ganz andere Randbedingungen vorfinden. Desalb würden wir uns niemals anmassen, einem Stadtkanton Vorschriften aufzurelegen, da diese wiederum ganz andere Bedingungen haben.
    Wenn die andere Kantone Bieber und Schwäne schiessen lassen, schweigen wir, auch wenn wir mit dem Wolf zu kämpfen haben. Wenn andere Kantone Täler mit riesigen Hotelkomplexen zubauen um dann innert Jahresfrist Konkurs zu gehen, und bei uns alle alpinen Bauten pauschal ohne Überprüfung mit Einsprachen bombardiert werden, schweigen wir. Wenn Helikopter in den flacheren Kantonen die Gäste für Rundflüge vor der Haustüre abholen können, bei uns aber die Air Zermatt und Air Glacier in den Bergen nicht einfach so landen dürfen, schweigen wir. Wenn die Schweiz versucht, das Mittelland vom Schwerverkehr zu entlasten, bei der Simplon-Überfahrt aber ein Camion mit hochexplosivem Inhalt bei Gamsen in die Luft geht, und niemanden interessierts, auch dann schweigen wir. Glaubt mir, wir sind keine bösen Menschen. Es gibt nur einen feinen Unterschied: Ihr lebt ausserhalb der Natur, wir sind mittendrin. Mit all ihrer Schönheit, aber auch mit ein paar Schattenseiten. Kommt, besucht uns. Wir beissen nicht. Aber wir essen, trinken und diskutieren gerne ;-)

    Es mag vielleicht etwas länger dauern, bis wir Walliser einem die Hand reichen. Dafür lassen wir sie aber nicht mehr so schnell los, wenn wir sie gereicht haben. Auch wenns mal holprig wird.

    Schöni Wucha alle zämu

    Herzlichst,
    Bärgler

    • Bärgler - 473

      Hallo Bernhard, Hallo Tourist

      @Bernhard Trachsel
      Mag sein, dass nicht alle am gleichen Strick ziehen. Es gibt immer schwarze "Schafe". Aber ich glaube, dass mein Anliegen nicht ganz verstanden wurde. Deshalb hier eine weitere Ausführung:
      Um mir meine Meinung bilden zu können, habe ich in den letzten Wochen verschiedene betroffene Walliser Alpen besucht. Ich habe die Umsetzung von den Herdenschutzmassnahmen aus nächster Nähe beobachtet: Helikopter, welche das Material an die gewünschten Stellen transportierten, Schäfer, welche die Zäune in unwegsamen Gelände montieren. Zudem wurde ein Hirt mit Hund engagiert, welcher die Herde beobachtet inkl. mobilem Wohnwagen, welcher als Unterkunft dient.
      Nun ist es wichtig und entscheidend zu wissen, dass während dieser Zeit eine verantwortliche Person von offizieller Stelle vor Ort war und genau vorgegeben hat, wie diese Schutzmassnahmen auszusehen haben. Ja, richtig gehört: Die Massnahmen wurden von offizieller Seite her begleitet und kontrolliert!
      Dies war für mich persönlich die Bestätigung, dass nicht die Schäfer, welche zur Zeit massiv Kritik einstecken müssen, das Problem sind. Du musst dir vorstellen, dass bei den National- und Ständeratswahlen viele Politiker den Menschen hier im Wallis leere Versprechungen gemacht haben. Sie haben versprochen, dass sie sich um das Problem kümmern werden (und ich rede hier nicht unbedingt von einem Abschuss). Nach den Wahlen ist aber das Übliche eingetroffen: Von den Politikern hört man nichts mehr, und nun prallt die ganze Kritik an den Schäfern ab. Man lässt hier viele Menschen gänzlich im Stich.

      Wie ich eingangs erwähnt habe: Die Schäfer haben die Massnahmen unter offizieller Aufsicht erfüllt und umgesetzt. Wenn nun aber doch etwas passiert, dann werden dann genau diese Schäfer, welche eigentlich ihre Aufgaben erfüllt haben, kritisiert und teilweise aufs übelste beschimpft. Und das stört mich massiv an der Ganzen Sache. Und noch schlimmer: Wenn dann genau diese Schäfer von einem Riss betroffen sind, dann hagelt es Kritik, Spott und Häme aus den Pro-Wolfs Foren. Aber weshalb? Sie haben ja die offiziellen, kantonalen Bestimmungen eingehalten. Aber dies wird bewusst nicht erwähnt. Wieso nicht mal über den Tellerrand schauen? Wieso berichtet niemand über diesen Zustand, dass viele Schäfer eigentlich doch gewillt sind, mitzumachen, anzupacken, damit ihre Tiere den Sommer heil überstehen? Interessiert dies die Wolfs-Befürworter denn nicht? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dies die Gegenseite eigentlich überhaupt nicht interessiert. Und deshalb hetzt man die Menschen gegen die Schäfer, und gegen die Walliser auf.
      Das sieht man an den Internet-Foren: Es gab nun einige Zeit lang keine Risse mehr. Statt darüber zu berichten, weshalb dies so ist, und vielleicht mal auch das ein- oder andere gute Beispiel zu zeigen, wurde abgewartet, bis der nächste Riss stattfindet, damit man wieder spotten kann. Ich kann das nicht nachvollziehen. Mitänand statt immär nur gäguänand

      @Tourist: Er war vielleicht laut, aber er hat Sie ja nicht gebissen :-) Und zudem hat er Sie mit "Sie" angesprochen, ist doch gar nicht so unfreundlich, oder? ;-) Nein, Spass beiseite. Und ich will auch nicht darüber urteilen, wer da im Recht war, da ich nicht dabei war. Ich kenne viele feine Leute aus anderen Kantonen. Klar gibts darunter auch den ein- oder anderen "Tubil". Aber deswegen werfe ich dann nicht alle gleich in denselben Topf. Tubla findsch ubärall, nid nur im Wallis.

      Grüäss

      Bärgler

    • Nele - 375

      Bernhard Trachsel, welche Länder genau haben keine Probleme mit Wölfen und akzeptieren die?

    • Bernhard Trachsel - 1363

      Es gibt noch andere Bergkantone in der Schweiz, die sich mit der Rückkehr der Wölfe auseinandersetzen müssen. Auch im benachbarten Ausland hat man sich arrangiert und ein Zusammenleben ist grundsätzlich akzeptiert und möglich. Die sture Weigerung vieler Walliser Schafbauern und insbesondere das inakzeptable Verhalten gewisser Politiker und Dorfkönige sind es, welche das Wallis auf eine negative Weise speziell machen und in Verruf bringen. Daran solltet ihr arbeiten, sonst wird euch bald niemand mehr die Hand reichen.

    • Tourist - 2663

      Von wegen die Walliser beissen nicht. Kürzlich Region Törbel, kam ein Einheimischer
      Walliser wie Wild auf mich zugeschossen. Seine Worte "Halt "Stopp Privatboden. das nächste mal bekommst du ein Schigi Holz mitten auf d`Schnura wenn sie diesen Weg nochmals benutzen..

  • Fragende - 1368

    Und wenn die Kadaver, statt zu entsorgen, weit weg von der Weide, aber noch im Gebiet der Augstbord-Wölfe ausgelegt würden? Dann hätten sie für einige Zeit genug Nahrung und würden lebende Schafe in Ruhe lassen, oder?

    • Nele - 1430

      Natürlich fressen Wölfe Kadaver!
      Sehr gern sogar schon tagelang eingebuddelte.
      Also - erst informieren - dann schreiben!

    • Hagi - 409

      Ein wolf geht nie auf ein kadaver

  • Bärgler - 896

    Liebe Freunde

    Habe mir letztes Wochenende mal so einen wolfskonformen Zaun aus der Nähe angeschaut, und ich bin gar nicht begeistert! Und zwar aus folgendem Grund: Mit solchen Zäunen werden nicht nur die Schafe eingezäunt, sondern auch die Wildtiere. Das ist doch ein massiver Eingriff in die Natur und das ausgerechnet von sogenannten "Naturschützern". Der von mir beobachtete Zaun hat eine Länge von 4 KM und teilt nun das gesamte Gebiet neu in zwei Teile auf. Er beginnt an einem Felsvorsprung und endet an einem grösseren Bachlauf. Murmeltiere, Gemsen, Steinböcke, Rehe usw. sind doch auch Lebewesen, liebe Wolfsfreunde? In besagtem Gebiet konnte ich während der letzten Sommermonate fast täglich Wild beobachten. Auch kleinere Naturbewohner wie Feldhasen und Füchse. Dieses Jahr aber leider nicht mehr. Solche Zäune sind für diese Tiere doch eine Zumutung. Wäre sehr froh, wenn jemand der Pro Wolf Gruppe auf diesen Sachverhalt Stellung beziehen könnte (bitte mit Anstand, sachlich und nicht beleidigend). Bin gespannt.

    Merci

    Es grüsst

    Euer Naturfreund, der Bärgler

  • Wolfschütze - 707

    zur Gedächtnisstütze
    das du vom ganzen Metje kein Pög hast beweist deine Schreibweise.
    In Ergisch fuktioniert der Herdenschutz anscheinend " Lüge" frag man die Betroffenen.
    in Deuschland klagte ein Schäfer neben seinen toten gerissenen Tieren "ein Zaun von
    1,4 m höhe reicht nicht mer".
    Dem Hunger der Wölfe wird kein Herdenschutz stand halten.
    Ein guter Spruch
    erst Rehe
    dann Schafe und Ziegen
    dann Rinder
    dann (reime selber)

  • Pierre Chapelain - 39219

    Der Vermieter und Mieter müssen wegen Vernachlässigung und Tierquälerei angeklagt werden. Einfach unglaublich

    • Marlene - 545

      Sie sollten sich die gerissenen Tieren einmal anschauen.
      Dann würden Sie sehen wie der Wolf in einen Blutrausch gerät und alles, was sich bewegt
      reisst. Aus jedem Tier reisst er ein Stück heraus und dieses muss dann über Stunden elendlich zugrunde gehen.

    • AM - 4611

      Genau, die Bettwäsche war schmutzig und die Lämmer wurden nicht zum Unterricht gebracht. Sie sahen das sicher vom Balkon aus.

  • Piero - 17830

    Da hat so ein Phantast für die ausgesetzten Wölfe von Biodiversität geschrieben. Was das damit zu tun hat, hätte ich gerne gewusst. Was soll das bringen? Wer bezahlt diesen idiotischen Schutz des Schädlings? Unbeschränkter Abschuss ist der einzige gangbare Weg.

  • Arnold - 14527

    Ich möchte wissen ob sie wissen von was sie reden die Schafe können ja nicht einmal sicher vor dem Wolf geschützt werden wer das behauptet weis gar nicht wie es in unseren Bergen aus schaut, Antwort an Opferlamm ein nicht Schäfer, aber einer der die Tiere liebt und auch die Natur, und noch weis wie die Bergler Leben.

    • Anwohner - 513

      Der einzige Schutz für unsere Schafe ist 365 Tag im Stall!!!'Aber dann würde sich ja der Tierschutz sofort melden!!!Wäre ja nicht Artgerecht!!!Wir zäunen mittlerweillen so das unsere Schafe gar keine Chanche zur Flucht haben,wenn der Wolf in der Weide ist!!Aber darüber freuen dich ja die Wolfsfreunde!!So muss sich ihr Liebling nicht anstrengen!!

  • Gedächtnisstütze - 42183

    Werter Alexander, ich gebe Ihnen recht, die Bilder tun JEDEM weh. Und doch frage ich mich, wenn man weiss, dass der Wolf im Augstbordgebiet ist, wie kann man seine Tiere die man liebhat in dem von Ihnen genannten Knottengiiterzaun belassen und fertig. Mittlerweile wissen doch praktisch alle Oberwalliser, dass es eine Herdenschutz gmbh gibt, die gerne hilft und Hand bietet. Sollte der Zaun einfach so belassen worden sein, seit Jahrzehnten, wie Sie es beschreiben, ist es nachlässig und wievielTierliebe gegenüber den Schafen da ist, frage ich mich. In der Gegend um Ergisch Unterbäch wo die Herdenschutz gmbh Hand geboten hat, klappts anscheinend. Melden Sie sich dort, dann können Sie die Weide weiterhin verpachten und nutzen. Dies nicht zum Schutz desWolfes, sondern zum Schutz der Schafe.

    • schorsch - 445

      jaja - der herdenschutz funktioniert super in unterbäch und ergisch...

      schaden nur, dass dort ebenfalls letzthin wiederum risse zu verzeichnen waren!

  • Rotkäppchen - 17022

    Super, geniale Idee, bin mal gespannt wie die Gruppe reagiert.

    • Mahe - 223

      Natürlich wie immer. Mit der selben Einstellung die sie immer an den Tag legen. Beleidigung der gesamten Walliserbevölkerung als faule Idioten. Als lösung werden mehr Zäune und Hunde verkauft. Inzwischen ist diese Gruppe zur "Gruppe Gegen das Wallis" (GGW) muntiert. Mit dem Wolf haben die nur mehr am Rande zu tun.

  • stefan - 24729

    bravo Alexander ganz deiner Meinung, diese feinen Wolfsfreunde wollen das Wallis als Naturreservat .Sollen sie nur kommen und Natur pur riechen .zwei Tage mit diesen Temperaturen riechen die Kadaver sicher angenehm.vielleicht vergeht dann manch einem grünen Sesselfurzer seine blauäugige Naturvorstellung.

  • Hagi - 25629

    Richtig so,wir haben jetzt schon viel getan,die wolfsfreunde noch nichts, ausser das gebiet überwachen, drohen usw. Sie sollen jetzt gefälligst den schaden ihres lieblings selber aufräumen.Sie sollen selber sehen und riechen.
    Das augstbortgebiet sieht langsam wie ein schlachtfeld aus.

    • Opferlamm - 46189

      Als neutraler Beobachter stelle ich mir die Frage, Warum werden in dieser Gegend noch immer Schafe ohne jeglichen Schutz des Menschen Gesömmert ? Da soll einer die Schäfer noch verstehen:(

  • Mee-Shee - 26131

    Endlich mal die richtig Richtung !! Kommt und holt Euch Euren Schaden, den Ihr mit Eurem Wolf veranstaltet !!!

    • ZigvomDorf - 1765

      Eurem Wolf? Wie kann man ein Wildtier besitzen?
      Den Schaden hat der Schäfer angerichtet, weil er die Tiere ungesichert da oben liess.
      Den sollte man anzeigen wegen Tierquälerei.

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