Piratenpartei Wallis

Nein zu Ecopop-Initiative

Ecopop will Teil der Entwicklungshilfe der Familienplanung zuführen
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Ecopop will Teil der Entwicklungshilfe der Familienplanung zuführen
Foto: Keystone

Quelle: 1815.ch 4

Die Piratenpartei Wallis sagt Nein zur Ecopop-Initiative. Weder die Abschottung der Schweiz noch erhöhte Geburtenkontrollen in Entwicklungsländern würden dem Ziel, natürliche Ressourcen zu schützen, gerecht werden.

Die Ecopop-Initiative sieht eine fixe Einwanderungsquote vor. «Wir wären gezwungen die bilateralen Verträge mit der EU aufzugeben und würden damit unseren wichtigsten Wirtschaftspartner verlieren - während die Schweiz bekanntermassen nicht über genügend natürliche Ressourcen verfügt, um die gesamte Bevölkerung zu versorgen», gibt die Piratenpartei Wallis zu bedenken.

Gemäss den Initianten sollen Frauen in Entwicklungsländern weniger Kinder bekommen. Diese Massnahme - das Verteilen von Verhütungsmitteln und Durchführen von Aufklärungskursen in der Dritten Welt - würde die Schweizer Steuerzahler nach Schätzung der Piratenpartei etwa 200 Millionen Franken kosten. «Tatsächlich verbraucht ein Kind aus einem Industrieland um ein Vielfaches mehr natürliche Ressourcen als ein Kind in der Dritten Welt.»

Abgesehen davon zeigten die langjährigen Erfahrungen in der Entwicklungshilfe, dass Bildung und medizinische Betreuung deutlich wirksamer seien, um Familienplanung zu etablieren.

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Kommentare

  • Feel - 01

    Piratenpartei sagt nein? Glaube nicht, dass sich hier im Oberwallis jemand für diese Partei interessiert, geschweige dann für ihre Empfehlung.

    • toine - 01

      Klingt ziemlich verworren, was diese Partei da von sich gibt.

  • Ruedi - 00

    Das Recht auf freiwillige Familienplanung wurde 1968 von der UNO als solches verankert. Es besagt, dass jeder Mann und vorallem jede Frau selber darüber bestimmen kann, ob, wann und wieviele Kinder sie haben möchte. Die Wahrnehmung dieses Rechts hat vorallem mit Bildung und medizinischer Betreuung zu tun. Schade, dass sich die Piraten nicht informieren.

    • Bernh - 00

      Die Initiative will ja eben nicht in Bildung und medizinische Betreuung investieren, sondern fix 10% der Ausgaben der Entwicklungshilfe festlegen. So nimmt man den Fachkräften die nötige Flexibilität. Besser ist es, wenn sie selber entscheiden können, wo wieviel investiert werden muss. Ecopop macht bei näherer Betrachtung einfach keinen Sinn.

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