Neues soziales Netzwerk «HeadyUp»

«Wir wollen Menschen miteinander verbinden»

CEO Hans Stuffer an einem Treffen zwischen StartUps und Studenten an der ETH
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CEO Hans Stuffer an einem Treffen zwischen StartUps und Studenten an der ETH
Foto: zvg

«HeadyUp» will Menschen per Standortbestimmung miteinander verbinden.
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«HeadyUp» will Menschen per Standortbestimmung miteinander verbinden.
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch /map 1

«HeadyUp» ist der Name eines neuen sozialen Netzwerks, welches Menschen miteinander verbinden will - und zwar besser und echter als bei Facebook, Instagram und Co.

«Seit dem Aufkommen des Internets ist die Welt kleiner geworden. Diese Entwicklung hat uns von den Menschen getrennt, die sich in unmittelbarer Nähe von uns aufhalten», erklärt der 21-jährige Hans Stuffer, CEO und Mitgründer des StartUps. «HeadyUp» will Menschen miteinander verbinden, indem Fotos und Videos miteinander geteilt werden, die zusätzlich noch durch iTunes-Songs untermalt werden können.

In der Praxis funktioniert dies folgendermassen: Mittels «HeadyUp» nimmt der Nutzer ein Foto auf und teilt dies mit den anderen Usern des Netzwerks. Im eigenen Newsfeed werden jeweils diejenigen Bilder angezeigt, die in unmittelbarer Nähe zu einem selbst aufgenommen wurden. «Mit 'HeadyUp' ist es möglich, mit jedem zu interagieren, sei es auf dem Schulgelände, im Fussballstadium oder am Open Air Gampel - schnell und einfach kann man herausfinden, wer sich ebenfalls an diesem Ort befindet», so Stuffer.

Für die Standorterkennung haben Stuffer und seine Kollegen einen eigenen Algorithmus entwickelt. Nach 24 Stunden verschwinden die Fotos aus dem Newsfeed der User. Auf dem eigenen Profil bleiben sie jedoch erhalten.

«Zeichen gegen die 'Fake'-Gesellschaft»

Doch inwiefern unterscheidet sich «HeadyUp» von bereits bestehenden sozialen Netzwerken? Durch Facebook und Istagram sei man eben gerade nicht mit seinen Mitmenschen verbunden, argumentiert Stuffer. «Ich würde sogar sagen, dass Facebook antisozial ist.»

Echtheit liegt den Machern von «HeadyUp» am Herzen. Es können nur Live-Bilder aufgenommen werden, das Hochladen von bereits geschossenen Fotos ist nicht möglich. «Das Ziel ist, den Leuten zu zeigen, was jetzt gerade um einen herum passiert - nicht, was vor zwei Wochen geschehen ist.» Zudem lassen sich die Bilder nicht bearbeiten. «Wir wollen ein Zeichen gegen die 'Fake'-Gesellschaft setzen, die Fotos mit Filtern und anderem bis zur Unkenntlichkeit verändert.»

User steht an erster Stelle

Auch was die Werbung anbelangt, will «HeadyUp» neue Wege gehen. Stuffer: «Auf Facebook zum Beispiel wird oft Werbung geschaltet, die mich nicht interessiert.» Er bringt ein Beispiel aus der «echten» Welt und vergleicht die Werbestrategie von Facebook mit der Situation, wenn er mit Freunden im Restaurant sitzt und ein Rosenverkäufer ihm Blumen verkaufen will - ein Angebot, an dem er in dem Moment kein Interesse hat.

«Wir wollen Werbung nützlich machen. Wenn ich in eine unbekannte Stadt gehe, dann will ich wissen, wo es beispielsweise gute Clubs gibt und was dort läuft. Wir wollen keine Werbung, die dem User nichts bringt. Denn dieser steht für uns an erster Stelle.»

Nicht hinter den USA verstecken

Vor drei Monaten erfolgte der Startschuss zum Projekt «HeadyUp». Im Dezember 2014 wurde die HeadyUp AG, bestehend aus Hans Stuffer, der lange Zeit im Wallis wohnhaft war, einem Walliser Studienkollegen und zwei Genfern - alle zwischen 21 und 37 Jahren alt - im Handelsregister eingetragen.

Die Büroräumlichkeiten waren ursprünglich in Siders, wurden aber inzwischen nach Genf verlegt. «Dort herrscht ein besseres Klima für junge StartUps als im Wallis.» Auch interessante Investoren konnte die AG bereits an Bord holen.

Die App «HeadyUp» ist kostenlos im App Store erhältlich. Eine Android-Version soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

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