Erlebte Geschichten

Der Hirt

Autor Toni Gottsponer erinnert sich an erlebte und erfundene Geschichten aus dem Bergdorf Visperterminen.

Bis Ende der Sechzigerjahre war es bei kinderreichen Familien noch üblich, dass jugendliche Mädchen und Knaben aus wirtschaftlichen Gründen, aber auch aus Platzmangel in ein Kloster gingen oder an andere Familien als Hilfskraft vergeben wurden. Ein Kind weniger am Küchentisch bedeutete genug zum Essen für die anderen. Kein Gedränge in den kleinen Wohnungen. Wenn man Glück hatte, brauchte man das Bett nur mit dem Bruder oder der Schwester zu teilen.

Die meisten dieser Familien waren Nomaden, die mehrmals im Jahr ihren Wohnort wechselten. Wir zogen fünf Mal pro Jahr auf ein anderes Maiensäss und bewirtschafteten Flächen vom Grund bis auf den Berg. Wir waren Selbstversorger und bearbeiteten mehrere Gärten, Getreide- und Weinfelder.

Eine wirtschaftlich und gesellschaftlich sehr veränderte Zeit prägte die Dorfbewohner. Priester und Lehrer waren noch angesehene Leute. Heiraten, ohne die Kirche zu fragen, war unmöglich, und an eine Scheidung hatte auch noch niemand gedacht. Bei Fehlverhalten wurde dem Sünder das heilige Sakrament verweigert.

An solche wahren und erfundenen Geschichten erinnert sich Toni Gottsponer.

Thomas Antonietti
deutsch
172 Seiten, 120 x 190 mm
ISBN: 978-3-906118-82-6
CHF 20.00

Buchtaufe

Buchtaufe
Am kommenden Donnerstag, 6. Juni 2019, ab 16.20 Uhr, findet im Stockalperturm in Gondo die Buchtaufe von „1048 Tage in der Schlucht” (Soldatenmutter Else Fischer über ihren Aktivdienst im Fort Gondo 1915 – 1918) statt. Durch das Liceo Spezia von Domodossola wird zusätzlich die italienischen Übersetzung präsentiert. Ein anschliessendes Apéro rundet den Anlass ab. Infos zum Buch ...

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