Fussball | FC Sitten trifft auf YB
Constantin wird Hacker wohl 25'000 Franken zahlen
FC-Sitten-Boss Christian Constantin.
Foto: Keystone
Am Sonntagnachmittag treffen die Berner Young Boys im Tourbillon auf Ligakonkurrent Sitten. Immer noch zu reden gibt die letzte Begegnung der beiden Teams in Bern. Ein umstrittener Schiedsrichter-Entscheid hatte die Partie zu Ungunsten der Walliser gekehrt.
Es lief die 68. Minute. Sitten führte im Berner Stade de Suisse 2:1 und steuerte dem 1. Sieg in Bern seit 20 Jahren und 23 Partien entgegen. Dann wurde es für die Walliser aber ganz bitter. Miralem Sulejmani wurde lanciert, steuerte auf Keeper Andris Vanins zu und kam im Strafraum zu Fall. Es gab Penalty, Guillaume Hoarau verwandelte mit Glück zum 2:2. Fernsehbilder zeigten indes deutlich, dass es sich klar um eine Schwalbe handelte.
Die Walliser Spieler gaben nach dem Spiel aufgebracht an, dass Schiedsrichter Amhof ihnen zunächst angekündigt habe, Sulejmani Gelb wegen einer Schwalbe zu zeigen. Dann habe der Schiedsrichter seine Entscheidung aber kurzerhand geändert. «Er ist beeinflusst worden. Garantiert!», posaunte Christian Constantin deshalb und setzte noch einen drauf. Es gebe Schiedrichter, die korrumpierbar seien, erklärte er in den Medien.
Constantin gebüsst
Die Liga-Disziplinarkomission büsste Sitten-Präsident Constantin aufgrund seines Verhaltens in der Folge mit 5'000 Franken. Im Nachgang des Spiels des FC Sitten gegen die Young Boys vom 13. März hatte sich der Walliser Architekt wiederholt negativ über die Schiedrichter-Entscheide geäussert. Der Verein legte gegen die Busse Rekurs ein.
Constantin geht davon aus, dass Betrug im Spiel war. «Ich will, dass alles ans Licht kommt. Und ich will ein Gespräch mit Schiri Sascha Amhof», erklärt er gegenüber dem «SonntagsBlick». In erster Linie geht es Constantin aber um die Konversation zwischen dem Schiri-Coach auf der Tribüne und den Refs unten auf dem Feld. «Die Liga hat mir gesagt, diese werde nicht aufgezeichnet. Das ist eine Lüge», betont er.
Kopfgeld für Hacker
Ein junger Hacker habe ihm das Gespräch inzwischen zugespielt. Constantin will die Stimmen nun am Forschungsinstitut Idiap in Martinach analysieren lassen. Beim Hacker soll es sich laut «SonntagsBlick» um einen jungen Berner handeln. Er wird wohl auch die 25'000 Franken «Kopfgeld» einstreichen, die Constantin nach dem «Skandalspiel» für Informationen ausgesetzt hatte. «Sind die Stimmen verifiziert, werde ich sie ihm wohl bezahlen.»
pmo








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Kommentare
luwa - ↑47↓8
Es ist gut das der Filz einmal an den tag kommt!
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