Bellwald | Wintereinbruch blockiert Strassensanierungen in Fürgangen

Baustart in Bellwald verzögert sich

Bellwald-Fürgangen: Der erneute Wintereinbruch verzögert den geplanten Start der ersten Bauetappe.
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Bellwald-Fürgangen: Der erneute Wintereinbruch verzögert den geplanten Start der ersten Bauetappe.
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Der Kanton will rund um die Abzweigung Fürgangen-Bellwald Strassensanierungen vornehmen. In einem ersten Schritt stehen Arbeiten entlang der Kantonsstrasse Brig–Furka an. Der erneute Wintereinbruch scheint indes den Start zu verzögern.

Der Staatsrat hat 2017 entschieden, die Haupt- und Nebenstrasse rund um die Abzweigung Fürgangen-Bellwald sanieren zu lassen. Konkret sollen in zwei Etappen diese verbreitert und sowohl ein Wendeplatz als auch ein Trottoir gebaut werden. Dazu hat der Kanton Ende Juni 2019 schliesslich einem Verpflichtungskredit von 1,3 Millionen Franken zugestimmt. Vorausgesetzt, die Bauarbeiten gehen bis 2021 über die Bühne. Mit dem erneuten Wintereinbruch scheint es jedoch zu einer ersten Verzögerung zu kommen. Geplant ist nämlich, dass die erste Bauetappe «Strassensanierung mit Bau einer Wendeplatte» zwischen dem 28. Februar und dem 26. Juni über die Bühne gehen soll. «In den vorangehenden Tagen wurden dazu entlang der Kantonsstrasse erste Vorbereitungsaufgaben vorgenommen. Wegen des starken Schneefalls konnten die Hauptarbeiten jedoch noch nicht begonnen werden», sagt Martin Bittel, Gemeindepräsident von Bellwald.

Baumaschinen warten auf Einsatz

Damit das Bauprojekt wetterbedingt nicht weiter ins Stocken gerät, werden derzeit Arbeiten ausserhalb der Strassen in Angriff genommen, wie beispielsweise das Setzen von Baustellenabschrankungen und -markierungen, Felsabtragungen oder Böschungssicherungen. Die schweren Baumaschinen für die Strassenarbeiten hingegen warten vor Ort noch auf ihren Einsatz. Bevor diese aber aufrollen dürfen, muss zuerst noch eine Ampelanlage in Betrieb genommen werden. Denn: «Für die Arbeiten im Strassenbereich und die Sicherheit der Bauarbeiter wie der Strassennutzer ist die Installation einer Lichtsignalanlage unumgänglich», sagt Anton Karlen, Adjunkt und stellvertretender Dienstchef der Dienststelle für Mobilität. Da es an der entsprechenden Abzweigung keine Umfahrung gibt und eine Verkürzung der Bauzeit durch eine Vollsperrung nicht möglich ist, will der Kanton mit der Lichtsignalanlage den Verkehr einspurig aufrechterhalten. «Mit einer verkehrsabhängigen intelligenten Steuerung wird die Wartezeit auf ein Minimum reduziert», erklärt Karlen die Funktionsweise des eingesetzten Ampelsystems. Auch bei der Gemeinde gibt man sich entspannt, dass die Baustelle den Verkehrsfluss nicht sonderlich beeinträchtigt. «Die hauptsächlichen Bauarbeiten sollten vor den Passöffnungen abgeschlossen sein, sodass sich danach alles wieder rasch normalisieren wird», so Bittel.

Thomas Allet

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