Sport | Aletsch Halbmarathon vor einzigartiger Kulisse

«Schönster Lauf Europas»

Läufer beim letztjährigen Halbmarathon vor dem Aletschgletscher.
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Läufer beim letztjährigen Halbmarathon vor dem Aletschgletscher.
Foto: Aletsch Arena

Quelle: RZ 0

Der 31. Aletsch Halbmarathon erfreut sich auch dieses Jahr grosser Beliebtheit. Läufer aus aller Welt messen sich vor einer einzigartigen Kulisse.

Eine Woche vor dem Start des Halbmarathons befindet sich im Zielgelände noch Schnee. Mit Maschinen und Baggern räumen die Mitarbeiter des Halbmarathons, mit Unterstützung der Bergbahnen, den Schnee weg. Trotz der extremen Nachfrage wird auch dieses Jahr an der Limite von 2500 Läufer und Läuferinnen festgehalten. Um die Qualität und die Sicherheit des Halbmarathons zu gewährleisten, erhielten viele Teilnehmer eine Absage. Neu angesetzt ist die Startzeit; sie verschiebt sich um eine Viertelstunde. Bisher wurde um 9.45 Uhr gestartet, heuer gehts erst um 10.00 Uhr los. Dies nachdem mehrere Ost- und Westschweizer Läufer vergangenes Jahr darauf aufmerksam gemacht haben, dass die Zugverbindungen nicht abgestimmt sind und so ein riesiges Gedränge beim Start entsteht. Ein weiterer Grund ist die Anreise, die bei den meisten erst am Sonntag erfolgt. So haben auch diese genügend Zeit, um sich vorzubereiten und zum Startgelände zu gelangen.

Athleten aus sämtlichen Kantonen

Die Verantwortlichen müssen dieses Jahr jedoch einen Rückschlag hinnehmen: Die bekannte Oberwalliser Berg­läuferin Viktoria Kreuzer, Botschafterin des Halbmarathons, muss verletzungsbedingt auf den Start verzichten. Unter den gesamten Teilnehmern befinden sich Läufer und Läuferinnen aus allen 26 Kantonen der Schweiz, so Geschäftsführer Toni König. Natürlich stehen auch Oberwalliser Läufer am Start, unter anderem die Profiläufer Romeo Imhof und Matthias Imsand. Ebenfalls dabei ist die Berner Spitzensportlerin Conny Berchtold. Die restlichen Teilnehmer kommen aus 19 verschiedenen Ländern. Was ist der Reiz, am Aletsch Halbmarathon teilzunehmen? Einerseits die Herausforderung der teils anstrengenden Strecke, andererseits der Blick auf den Gletscher und die Viertausender. Die Strecke umfasst 21,1 Kilometer und 1050 Höhenmeter. Gewöhnungsbedürftig für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ist die Höhenluft, an die sich manch ein Athlet gewöhnen muss. Um sich optimal auf den intensiven Lauf vorzubereiten, stand die Originalstrecke als Trainingstrecke bereit. Gestartet wird auf der Bettmeralp, von dort aus führt die Strecke über die Riederalp hinauf zur Riederfurka, wo sich die einzigartige Aussicht über das Rhonetal bietet. Die Verantwortlichen hoffen, den gesamten Läufern und Läuferinnen wieder ein einzigartiges Erlebnis zu bieten. Natürlich wird auch auf gutes Wetter gehofft, nicht zuletzt deshalb, damit der letzte Schnee wegschmilzt.

Raniero Clausen

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