Nach dem Austritt der Gemeinde Naters
BBT vom Vorgehen der Gemeinde Naters überrascht
Blick über die Dächer Brigs nach Naters.
Foto: zvg
Der Direktor und der Präsident von Brig Belalp Tourismus bedauern den Austritt von Naters aus BBT und zeigen von der Art und Weise des Vorgehens überrascht.
Präsident Reto Steiner und Direktor Renato Julier von Brig Belalp Tourismus, dessen Vorstandsmitglieder sich am Mittwoch zu einer Sitzung trafen, zeigen sich in einer Medienmitteilung vom Austritt der Gemeinde Naters überrascht. «Der Austritt der Gemeinde Naters wird unter anderem mit den Resultaten einer Studie mitbegründet, in welche weder der BBT-Vorstand noch der Direktor von Brig Belalp Tourismus je Einsicht hatten», schreiben die beiden.
Überrascht sei man auch von der Argumentation der unterschiedlichen Strukturen der einzelnen Leistungsträger von Brig und Naters. Habe doch bisher doch bisher die Vielfalt im Angebot, respektive das Angebot unterschiedlichster Produkte und Dienstleistungen im Trend und im Sinne einer breiten Abdeckung der Bedürfnisse der Gäste gegolten.
Irritiert zeigen sich Steiner und Julier vom Vorgehen, vom Timing und nicht zuletzt von der Kommunikation ihres langjährigen Mitglieds. «Eine Anfang März 2013 von den Verantwortlichen von BBT verfasste detaillierte Stellungnahme zu Handen der Gemeinde Naters sollte nach dem Verständnis des BBT-Vorstandes die Basis sein, um an der dafür einberufenen BBT-Vorstandssitzung vom 24. April 2013 konkrete Massnahmen beschliessen zu können.» Der Austritt und die Art der Kommunikation in den Online-Medien vom Dienstag kurz vor dieser Vorstandsitzung würden befremden.
BBT – wie weiter?
Der Austritt eines wichtigen und ganz offensichtlich unzufriedenen Mitglieds sei bedauerlich und stelle BBT vor eine neue Ausgangssituation. «Nachdem die Weiterführung des Vereines Brig Belalp Tourismus mit Koppelung an einen klaren Leistungsauftrag mit der Gemeinde Naters – der Empfehlung des BBT Vorstandes – gescheitert ist, werden die verbleibenden BBT-Verantwortlichen die neue Situation analysieren, die künftige Ausrichtung unter den nunmehr gegebenen Voraussetzungen neu definieren und die daraus resultierenden Konsequenzen im Sinne des Gastes umsetzen.»
Der Gast steht im Fokus – nach wie vor
So neu sich die Ausgangssituation von BBT heute präsentiere – eines sei für die Verantwortlichen von BBT unverändert. «Im Zentrum aller Massnahmen wird auch in Zukunft der Gast stehen.» Es gelte nun in erster Priorität zu definieren, wie und in welcher Form dieser in Zukunft beworben und bedient werde. «Es wird auf jeden Fall auch in Zukunft eine Organisation brauchen, die sich um das Angebot und vor allem um die Bedürfnisse des Gastes vor Ort kümmert. Und - wenn es denn sein muss – ohne die Mithilfe der Gemeinde Naters.»









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