Kantonale Wahlen | Erstmals bietet smartvote.ch auch fürs Wallis Wahlhilfen an

Welcher Kandidat passt am besten?

Wahlhilfe. Auf smartvote.ch findet die Wählerschaft heraus, welcher Kandidat am besten passt.
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Wahlhilfe. Auf smartvote.ch findet die Wählerschaft heraus, welcher Kandidat am besten passt.
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Sitten. Anfang März werden das neue Parlament und eine neue Regierung gewählt. Erstmals bietet smartvote.ch den Walliserinnen und Wallisern eine Wahlhilfe.

Eine gute Unterstützung für jene, die bei den über 500 Kandidatinnen und Kandidaten die Übersicht verlieren. Denn auf smartvote.ch bekommt man innert einer Viertelstunde einen Überblick, welche Kandidaten oder Kandidatinnen mehr oder weniger die eigene Meinung teilen.

Und zwar für die Staatsratswahlen und die Grossratswahlen. Smartvote gibt es in einer Kurz- und einer Langvariante. Benutzer können zwischen einem Fragebogen mit 31 oder einem mit 55 Fragen auswählen. Diese sind in verschiedene Themenbereiche wie Bildung, Migration, Finanzen, Umwelt oder politisches System gegliedert. Sie lauten beispielsweise: Soll der Kanton Wallis Englisch mehr fördern als die jeweils zweite Kantonssprache. Soll der Kanton Wallis staatseigene Unternehmen (teil-)privatisieren, etwa die Walliser Kantonalbank oder die Walliser Elektrizitätsgesellschaft? Stimmt man einer kantonalen Volksinitiative, welche die Totalrevision der Walliser Kantonsverfassung aus dem Jahre 1907 verlangt, zu?

Zwei Drittel machen mit

Die Wahlempfehlungsplattform ist seit der letzten Woche auf smartvote.ch zugänglich. Grundsätzlich machen alle Parteien mit, einzig die SVP Oberwallis und das Rassemblement Citoyen Valais haben sich bedauerlicherweise gegen eine Teilnahme entschieden. Damit fehlen auch die Staatsratskandidaten Sigrid Fischer-Willa und Jean-Marie Bornet. Bisher haben neun der übrigen elf Kandidierenden ihr Profil ausgefüllt, 1467 Wahlempfehlungen wurden ausgestellt.

Bei den Grossratskandidaten liegt die Teilnahmequote aktuell bei 62 Prozent und bei den Kandidaten für die Grossratsuppleanten sind es derzeit etwa 60 Prozent. Die Teilnahmequote kann bei der jeweiligen Wahl auf smartvote.ch rechts unter der Rubrik Benutzungsstatistik nachgesehen werden.

2015 über 1,3 Millionen Wahlempfehlungen

Smartvote ist eine Online-Wahlhilfe. Anhand eines Fragebogens zu verschiedenen politischen Themen können Wähler ihre Positionen mit denjenigen von Kandidierenden und/oder Parteien vergleichen und sich eine Wahlempfehlung erstellen lassen.

Vor den Wahlen beantworten die Kandidierenden den smartvote-Fragebogen. Damit wird ihr politisches Profil erfasst und in einer Datenbank gespeichert. Anschliessend können die Wähler/-innen auf der smartvote-Website dieselben Fragen beantworten. Ihre Antworten werden mit denjenigen der Kandidierenden verglichen. Als Resultat des Vergleichs zeigt smartvote in Form einer Liste, welche Kandidierenden bzw. Parteien die grösste politische Übereinstimmung aufweisen.

Smartvote will den Wählern helfen, ihre Wahlentscheidung auf einer besseren Informationsbasis zu treffen. Denn es ist nicht immer einfach, den Überblick über die politischen Positionen der Kandidierenden zu bewahren. Die Online-Wahlhilfe existiert seit 2003 und wird vom politisch neutralen, nicht gewinnorientierten Verein Politools entwickelt und betrieben. Politools hat seinen Sitz in Bern und ist ein interdisziplinäres wissenschaftliches Netzwerk, das internetbasierte Projekte zur Förderung der politischen Bildung sowie des politischen Interesses der Bevölkerung betreibt.

Bei den Nationalrats- und Ständeratswahlen 2015 wurden über 1,3 Millionen Wahlempfehlungen ausgestellt. Etwa 3300 Kandidierende füllten den smartvote-Fragebogen aus, was einer Teilnahmequote von 85 Prozent entsprach.

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