Berufs-ABC | Automobil-Fachmann/-frau

«Ich habe mich schon als Kind für Autos interessiert»

Telmo Figueiredo bei der Arbeit an einem Auto.
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Telmo Figueiredo bei der Arbeit an einem Auto.
Foto: RZ

Quelle: RZ 0

Für die Lehre als Automobil-Fachmann sind technisches Verständnis und handwerkliches Geschick gefragt. Fähigkeiten, über welche Telmo Figueiredo verfügt. Als Auszubildender im 3. Lehrjahr bereitet er sich derzeit intensiv auf die bevorstehenden Abschlussprüfungen vor.

«Ich habe mich schon als Kind für Autos und die dazugehörende Technik interessiert», sagt der 19-Jährige, der in Zermatt wohnt und jeden Tag nach Visp an seinen Arbeitsplatz pendelt. So ist es kein Zufall, dass er gleich nach dem Abschluss der 3. OS die Ausbildung zum Automobil-Fachmann beginnt. Vorher absolviert er noch eine Schnupperlehre und ist dann «erst recht begeistert», sagt er. Zur Ausbildung gehören der wöchentliche Besuch der Berufsfachschule in Visp sowie überbetriebliche Kurse in Sitten. Doch all das ist für ihn bald zu Ende. Er ist im dritten und letzten Lehrjahr und bereitet sich intensiv auf die im Frühling stattfindenden Abschlussprüfungen vor.

Vielfältiger Beruf

Als gute Voraussetzungen für die Lehre zum Automobil-Fachmann gelten unter anderem handwerkliches Geschick, technisches Verständnis oder auch logisches Denken. «Man darf sich auch nicht zu schade sein, schmutzige Hände zu bekommen», sagt Telmo Figueiredo augenzwinkernd. Denn wer sich um das Innenleben eines Fahrzeugs kümmert, kommt unweigerlich regelmässig mit Öl und Schmutz in Berührung. Auch Hartnäckigkeit sei hie und da wichtig, erklärt er. Insbesondere bei der Suche nach einem Defekt. «Es kommt vor, dass die einzelnen Werte korrekt sind und das Auto immer noch nicht funktioniert wie es sollte», sagt er. Dann braucht es Ausdauer, Geduld und Finger­spitzengefühl. Zu den täglichen Arbeiten eines Automobil-Fachmanns gehören in erster Linie die Wartung, allgemein als «Service» bekannt, und während des Frühlings und Herbsts werden dann schon fast im Akkord Pneus ­gewechselt. Wenn Telmo Figueiredo bei seiner Tätigkeit auf elektrische Probleme stösst, so kann er sich als Automobil-Fachmann auch diesen annehmen. Doch wenn es vertiefter und komplexer wird, kümmert sich dann eher ein Automobil-Mechatroniker darum.

Erfahrungen sammeln

Dessen Ausbildung dauert im Gegensatz zum Fachmann vier Jahre. Eine derartige Weiterbildung nach der Lehre kann sich Telmo Figueiredo gut vorstellen. Vordergründig möchte er sich aber auf die bevorstehenden Lehrabschlussprüfungen konzentrieren. Zu weit vorausblicken will er noch nicht. Entsprechend stehen seine konkreten Zukunftspläne noch nicht fest. Sicher ist aber, dass er künftig dem Beruf treu bleiben will und entsprechende Erfahrungen sammeln möchte. «Die verschiedenen Abläufe eines Motors sind faszinierend. Das ist meine grosse Leidenschaft», sagt er.

Peter Abgottspon

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