Ventil | Der Walliser Blog

Die Nase vorn

Quelle: 1815.ch 7

Wenigstens wettertechnisch hat das Wallis wieder mal die Nase vorn: Zum ersten Mal in diesem Jahr ist am Mittwoch die 30-Grad-Marke geknackt worden und zwar in Sitten. In der restlichen Schweiz reichte es «nur» für 29 Grad.

Ob man sich nun darüber freuen soll, ist natürlich eine ganz andere Frage. Wer die meiste Zeit des Tages im klimatisierten Büro sitzt, blickt dem Sommer wahrscheinlich ein wenig gelassener entgegen als ein Bauarbeiter, der draussen schuftet.

In einer Umfrage auf diesem Portal wurden die Leser letzthin gefragt, ob ihnen das schlechte Wetter auf die Stimmung schlage. Erstaunlicherweise war das nicht der Fall: Die Mehrheit der Umfrage-Teilnehmer gaben an, dass sie sich mit dem herbstlichen Wetter der letzten Wochen eigentlich ganz wohl fühlen würden – was ich ehrlich gesagt gut nachvollziehen kann. Viele Menschen sind eben nicht für Extreme gemacht.

Wann fühlt ihr euch am wohlsten, liebe Blogger, in brütender Hitze oder gemässigtem Nieselregen?

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Kommentare

  • Dübi - 22

    Brütende Hitze, Nieselregen oder Brexit...?
    An diesem traurigen Tag für Europa und Großbritannien fühle ich mich der unbarmherzigen Hitze ausgesetzt und zugleich im strömenden Regen stehen gelassen.
    Blitz und Donner werden nach diesem rabenschwarzen Tag auf Europa und Großbritannien niederschlagen.
    Heute ist ein rabenschwarzer Tag und ich bin entsprechend geschockt.

    • Maccaroni - 22

      Warum ein rabenschwarzer Tag @Dübi? Das war ein demokratischer Volksentscheid. Niemand weiss heute, ob dieser Entscheid gut oder schlecht ist. Tatsache ist, das die EU KEINE Demokratie ist und seit längerer Zeit erhebliche innere Probleme hat. So gesehen ist die EU nur noch eine Geldvernichtungsmaschine ohne wirklichen Nutzen oder Mehrwert. GB hat nun die Möglichkeit wieder selbst bestimmend zu regieren. Das ist doch schon ein grosser Nutzen und Mehrwert :-)

    • Ventil - 01

      Absolut, Dübi, die Folgen betreffen uns: Auch touristisch. Grossbritannien ist ein wichtiger Markt von Wallis Tourismus. Ferien in der Schweiz werden für Briten nun aber teurer. Ich meinte damit lediglich, dass man als Schweizer wohl nicht zu sehr urteilen darf...

    • Dübi - 21

      @Ventil, auch uns Schweizer trifft es wiederum hart...
      Die EU war als Wirtschaftsmacht gedacht und ist nun zunehmend zum politisch angehauchten Kretin mit autoritären, ja diktatorischen Gebaren verkommen.
      Auch die Schweiz als Nicht-EU-Mitglied ist durch die vielen bilateralen Abkommen in einer äusserst heiklen Situation in Bezug auf die weitere Zusammenarbeit mit der EU.
      Zudem wird auch die Schweiz vom Brexit hart getroffen. Unsere Währung wird gegenüber dem Euro wiederum stärker und die Exportindustrie als auch das Tourismusgeschäft wird, kaum ein wenig erholt, erneuten Schaden erleiden.

    • Ventil - 00

      Als selbst Nicht-EU-Mitglied meine ich...

    • Dübi - 02

      @Ventil, zurückhalten...?, wieso wenn ich Fragen darf...

    • Ventil - 10

      Das geht wohl vielen von uns gleich, Dübi. Wahrscheinlich sogar den Wählern selbst. Wobei, als Schweizer muss man sich da wohl ein wenig zurückhalten...

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