Tourismus | Über 1.2 Millionen Logiernächte im Matterhorndorf

Zermatt einsam an der Spitze

Auf jeden Einwohner kommen in Zermatt 217.4 Übernachtungen (Archivbild).
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Auf jeden Einwohner kommen in Zermatt 217.4 Übernachtungen (Archivbild).
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch 1

Zermatt wies 2015 gemessen an Übernachtungen je Einwohner schweizweit einen absoluten Spitzenwert aus. Das Matterhorndorf liegt deutlich vor den nachfolgenden Tourismusorten wie Grindelwald, Interlaken oder St. Moritz.

Das deutsche Verbraucherportal «billiger.de» lieferte am Dienstag einen Überblick zu den Schweizer Tourismuszahlen im letzten Jahr. «Im Jahr 2015 trübten Schneemangel und der starke Franken die Stimmung bei den Hoteliers», so die Nachricht Portals, wie sie in den letzten Monaten bereits einige Male zu lesen war. Insgesamt seien 300'000 Logiernächte weniger verzeichnet worden als noch im Jahr zuvor. Besonders rar hätten sich die deutschen Feriengäste gemacht, deren Präsenz in der Schweiz um mehr als 12 Prozent auf nicht ganz 3.9 Millionen Besucher zurückging. Sie waren aber auch im vergangenen Jahr noch die weitaus grösste Gruppe.

Das Portal hat zudem gestützt auf Daten des Bundesamts für Statistik die Zahlen zu 32 Tourismusorten zusammengestellt, darunter auch die beiden Walliser Orte Zermatt und Sitten. Andere Walliser Destinationen, wie Saas-Fee oder Verbier sucht man in der Liste allerdings vergebens. Mit gegen 1.3 Millionen Übernachtungen rangiert Zermatt laut «billiger.de» auf Rang vier der Schweizer Orte, gleich hinter den grossen Städten Zürich, Genf und Luzern. Sitten kam 2015 demgegenüber auf 61'402 Übernachtungen und liegt auf dem 20. Rang.

Betrachtet man die Logiernächte je Einwohner, führt das Matterhorndorf den Städtevergleich des Portals gar an. Auf jeden Einwohner kommen demnach statistisch gesehen 217.4 Übernachtungen. Die Wintersport-Destination liegt mit diesem Wert weit abgeschlagen in Front. Es folgen weitere Destinationen wie Grindelwald (144.4), Interlaken (125) oder St. Moritz (114.6). Grossstädte wie Zürich oder Basel erreichen demgegenüber nur gerade 7 Übernachtungen pro Einwohner – das ist bei der deutlich grösseren Bevölkerungszahl aber kaum verwunderlich.

pmo

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Kommentare

  • pranzen tobi - 30

    Schön zu hören. Wenn dann die zahlen von diesem winter kommen, geht das jammern wieder los. Wann begreifen die ober touristiker mal, dass die logiernächte nicht relevant sind. Es wäre schön die preisentwicklung und qualität zu beleuchten...

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